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Sprachförderung im Museum

Sonderpädagogische Potenziale außerschulischer Lernorte unterschätzt

Wie Kunst für die Sprach- und Kommunikationsförderung sonderpädagogisch betreuter Schulklassen genutzt werden kann, untersuchten 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars „Möglichkeiten der Sprach- und Kommunikationsförderung im museumspädagogischen Dienst des Sprengel-Museums in Hannover“ am Institut für Sonderpädagogik der Universität Hannover. Unter der Leitung des Wissenschaftlichen Mitarbeiters Jörg Mußmann analysierten sie, welche pädagogischen Möglichkeiten ein so genannter außerschulischer Lernort bietet. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die Angebote des Museumspädagogischen Dienstes, die die Abteilung Bildung und Kommunikation des Sprengel-Museums speziell für Kinder bereit stellt. Angebote, wie sie das Sprengel-Museum in dieser Größe und im gegebenen Umfang anbietet, sind in der Bundesrepublik Deutschland eine Seltenheit. Mehrere Museumspädagogen begleiten die jungen Besucher bei der Erkundung der plastischen Exponate und Gemälde. Fragen und Kommentare der Kinder werden schriftlich fixiert und in der Gruppe vorgetragen. Im Anschluss haben sie Gelegenheit, sich spielerisch in schriftlicher oder gestalterischer Form mit selbst ausgewählten Kunstobjekten auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt der Analysen, die die Studierenden anhand verbindlicher Beobachtungskriterien führten, standen Aspekte der Sprachverwendung und des Sprachverstehens der Kinder. Wichtigstes Fazit der Beobachtungen ist, dass sich sonderpädagogische Sprach- und Kommunikationsförderung mit handlungsorientierten Lernangeboten in einem Museum viel effektiver gestalten lässt als im Klassenraum. Dem gegenüber steht das Ergebnis einer Befragung von niedersächsischen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen mit dem Förderschwerpunkt „Sprache“: sonderpädagogische Sprachförderung erfolgt meist nur im Klassenraum. Vor diesem Hintergrund motiviert Mußmann die zukünftigen Sprachbehindertenpädagogen, sich neue Orte der individuellen Förderung und der Sprachtherapie zu erschließen.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Jörg Mußmann vom Institut für Sonderpädagogik unter Telefon +49 511.762-8553 oder per E-Mail unter j.mussmann@erz.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Weitere Ergebnisse der Untersuchung zur sonderpädagogischen Sprachförderung finden Sie im Internet unter www.erz.uni-hannover.de/~jmussmann.

Presseinformation vom 30.06.2005


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