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Forschungszentrum L3S erhält Auszeichnung

L3S-Forscher im Bereich „Digitale Bibliotheken“ international auf dem ersten Platz

Das Team des Forschungszentrums L3S in Hannover erhielt bei der europäischen Konferenz für digitale Bibliotheken, European Conference on Research and Advanced Technology for Digital Libaries (ECDL) in diesem Herbst mit dem „Best Paper Award“ die Auszeichnung für den besten Beitrag des Jahres 2005. Die amerikanische Ingenieursvereinigung Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ist Stifterin dieses Preises, den die Wissenschaftler Dr. Wolf-Tilo Balke, Prof. Wolfgang Nejdl, Dipl.-Inf. Wolf Siberski und Dipl.-Inf. Uwe Thaden für ihren Beitrag „DL meets P2P - Distributed Document Retrieval based on Classification and Content“ entgegennehmen konnten.

„DL meets P2P - Distributed Document Retrieval based on Classification and Content” definiert eine neuartige elektronische Infrastruktur für die effektive Suche in digitalen Archiven. Ein von den Forschern entwickeltes Verfahren ermöglicht es, bei der Online-Suche Bibliotheken zu einem offenen Informationsnetz mit flexiblem Zugriff auf deren Daten zusammenzuschließen. Die so geschaffene Infrastruktur im Internet ist eine Weiterentwicklung der so genannten Peer-to-Peer-Technologie, die auch in „File-Sharing-Anwendungen“, beispielsweise bei Musiktauschbörsen, zum Einsatz kommt. Die neue Kombination mit effizienten Suchverfahren macht nun Informationsbestände, die auf eine Vielzahl von Bibliotheken verteilt sind, für Nutzerinnen und Nutzer transparent und leicht zugänglich.

Das Forschungszentrum L3S ist eine zentrale Einrichtung der Universitäten Hannover und Braunschweig und befasst sich insbesondere mit interdisziplinären Fragestellungen der Informatik. Den Kompetenzschwerpunkt „Digitalen Bibliotheken“ baute das L3S in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB), einer der drei zentralen Fachbibliotheken in Deutschland, auf.

„In Zeiten steigenden Informationsbedarfs ist es sehr wichtig, leicht auf digitale Daten und Informationsbestände zugreifen zu können. Als zentrale Anbieter von Informationsdienstleistungen müssen wir hierbei insbesondere die Bibliotheken durch internetfähige Dienste stärken“ sagt Dr. Wolf-Tilo Balke. Vor diesem Hintergrund wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrum L3S ihre Arbeit zu „Digitalen Bibliotheken“ in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, über personalisierten Informationszugriff im Internet eine optimierte virtuelle Umgebung für kooperative Forschungsarbeit zu ermöglichen. Dies soll aber nicht nur für wissenschaftlich ausgerichtete Kommunikationsnetze gelten, sondern auch eine leistungsfähigere Informationsversorgung im privaten Bereich verwirklichen.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen am Forschungszentrum L3S Dr. Christoph Strutz unter Telefon 0511/762-9713 oder per E-Mail unter strutz@l3s.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 31.10.2005


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