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Exzellenzprojekte an der Universität Hannover

„Exzellenzprofil der Universität Hannover ist schärfer geworden“

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Wissenschaftsrates und der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Projekte zu einer detaillierten Antragsstellung einzuladen. Dies bestätigt uns in unserer Strategie zur Exzellenzbildung an der Universität Hannover“, erklärt Prof. Erich Barke, Präsident der Universität Hannover, nach Bekanntgabe der Ergebnisse am heutigen Abend. Die Wahl bekräftigt, „dass wir mit den Forscherteams national anerkannte Gruppen von Wissenschaftlern an der Universität Hannover haben“, erklärt Barke. „Das Exzellenzprofil der Universität Hannover ist schärfer geworden und wir werden die Forscherteams in jeder Weise unterstützen.“

Die erste Hürde der Vorauswahl genommen und zu einer detaillierten Antragstellung eingeladen wurden folgende Projekte:
Im Bereich der Graduiertenschulen das Projekt „Graduate School for Multi-Scale Methods for Interface Coupling “MUSIC” (Multi-Skalen Modellierungen für Interface Kopplungen)“. Im Bereich der Exzellenzcluster gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover das Projekt „Functionalised Implants (Funktionalisierte Implantate)“

Graduiertenschule:

Graduate School for Multi-Scale Methods for Interface Coupling “MUSIC” (Multi-Skalen Modellierungen für Interface Kopplungen)

Je tiefer bei der Berechnung von Ingenieurkonstruktionen in das Detail geschaut wird, desto häufiger ist es notwendig neben einer Betrachtung im Meter- oder Zentimeterbereich auch noch Beobachtungen im Millimeter- oder Mikrometerbereich zu simulieren. Ein Beispiel aus der Anwendung sind Reifengeräusche. Sie entstehen durch einen komplexen Mechanismus, bei dem die Struktur der Straßenoberfläche und der Reifenstollen, also das Interface zwischen Straße und Reifen, eine Rolle spielen. Das Geschehen an diese Schnittstelle muss durch ein numerisches Model genau erfasst werden. Dieses liegt im Mikrometerbereich. Der gesamte Reifen und die Straße sind aber im Zentimeterbereich erfassbar. Daher ist hier eine mehrskalige Betrachtung notwendig, die entweder ein zu großes Rechenmodell benötigt oder eine intelligente Strategie, bei der mehrere kleine Probleme auf den unterschiedlichen Skalen in einer systematischen Weise gelöst werden.

Neben diesem Beispiel gibt es noch eine große Vielzahl von technischen Anwendungen aus dem Ingenieurwesen, wie etwa die Entwicklung von neuen Materialien für Flugzeuge, von Prothesen oder von Schraubenverbindungen.
In der Graduiertenschule Multi-Skalen Modellierung für Interface Kopplungen werden auf internationalem Niveau für derartige komplexe Problemstellungen neue numerische Simulationsmethoden entwickelt werden. Dabei werden Wissenschaftler aus den Disziplinen des Ingenieurwesens, der Informatik und der Mathematik der Universität Hannover mit Kollegen von zwei Universitäten in Paris und der UC Berkeley in Kalifornien mit dem Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig und namhaften Firmen aus der Reifen- und Automobilindustrie zusammenarbeiten.

Kontakt: Prof. Peter Wriggers:
wriggers@ibnm.uni-hannover.de,
Tel: 0179/3943867
Tel: 0511/762-2220


Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung:


Functionalised Implants (Funktionalisierte Implantate) - gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover „From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy“

Zukünftige medizinische Implantate sollen nicht nur die Aufgabe haben, eine Funktion in einem Organismus zu ersetzen, sondern sollen zusätzlich auch in zellbiologischer Hinsicht optimal mit dem umliegenden Gewebe interagieren.
Dies beinhaltet die körpereigene Abwehrreaktion zu minimieren, Entzündungen zu vermeiden und ungewolltes Zellwachstum zu unterdrücken. Die jüngeren Forschungsanstrengungen und
–erkenntnisse zeigen, dass die Lösung biomedizintechnischer Aufgaben nicht länger nur von einer Disziplin alleine bewältigt werden kann. Deshalb hat sich der Exzellenzcluster „Funktionalisierte Implantate“ das Ziel gesetzt, durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und der (Tier-)Medizin, innovative Lösungen auf diesem Gebiet zu generieren. Der Exzellenzcluster umfasst die gesamte Kette von der Forschung und Entwicklung bis hin zur klinischen Anwendung eines zertifizierbaren Endproduktes. Einige Teilbereiche dieses Forschungsprojektes sind:

Funktionalisierte Oberflächen
Biokompatible Materialien
Sensorik & Aktorik
„Tissue Engineering“
Laser-Mikro- und Nanotomie
Zellchirurgie
3-D Implantatstrukturen
3-D Gewebestützstrukturen
Nanoprozesstechnik

Mit diesem Exzellenzcluster wird das Know-how der Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover, der Tierärztlichen Hochschule Hannover sowie des Laser Zentrum Hannover e.V. gebündelt. Die Zusammenarbeit dieser Institutionen ist seit der Gründung des „Zentrum für Biomedizintechnik“ im Jahr 1999 stetig gewachsen und im bereits laufenden Sonderforschungsbereichs 599 „Biomedizintechnik“ (SFB 599) bereits erprobt.

Kontakt: Prof. Birgit Glasmacher:
glasmacher@ifv.uni-hannover.de
Telefon: 0511/762-3828
Und
Prof. Heinrich-Dietrich Haferkamp,
haferkamp@iw.uni-hannover.de
Tel: 0171/451 73 88


Hinweis an die Redaktionen

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Frau Dr. Stefanie Beier, Leiterin der Pressestelle der Universität Hannover, unter Telefon 0176-24453189

Presseinformation vom 20.01.2006


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