Sehr geehrter Nutzer,
wir haben unseren Auftritt umgestaltet und einen barrierefreien Zugang mit Techniken wie CSS geschaffen. Leider unterstützt Ihr Browser diese Webstandards nicht komplett oder die Verwendung von Stylesheets ist ausgeschaltet.

Zur Navigation - Metanavigation überspringen |
Zum Inhalt - Navigation überspringen


Zusatznavigation

Leibniz Universität Hannover - Startseite Kontakt Sitemap Erweiterte Suche
Leibniz Universität Hannover: Welfenschloss
Leibniz Universität HannoverStudierendeStudieninteressierteAlumniBeschäftigteWissenschaftler/innenWirtschaftPresseSuche
Startseite > Aktuelles > Presse aktuell > Presseinformationen > Südostasien

Ländliche Armut, Schocks und
wirtschaftliche Entwicklung in Südostasien

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt 1,2 Millionen Euro für Entwicklungsforschung in Südostasien

Alles läuft gut und dann passiert das Unerwartete: Bankenkrise, Trockenheit, Überschwemmung, Schädlingsausbrüche, Verlust des Arbeitsplatzes, ein Familienmitglied stirbt. Wie sich solche „Schocks“ auf die sich rasch entwickelnden Volkswirtschaften in Südostasien auswirken, ist Gegenstand einer neuen DFG-geförderten Forschergruppe an der Leibniz Universität Hannover.
Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der Fakultät Naturwissenschaften der Leibniz Universität Hannover haben in Zusammenarbeit mit den Universitäten Göttingen und Frankfurt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Forschergruppe bewilligt bekommen. Das Vorhaben wird mit 1,2 Millionen Euro für eine erste Dreijahresphase gefördert. Sprecher der Forschergruppe ist Prof. Hermann Waibel. Beginn der Forschungsaktivitäten ist für September 2006 geplant.

In der ersten Phase des Projektes stehen jeweils drei Provinzen in den Grenzgebieten von Thailand und Vietnam im Zentrum. Dort werden als Teil eines integrierten wirtschaftswissenschaftlichen Ansatzes eine große Anzahl armer Haushalte in ländlichen Gebieten hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit Schocks wie etwa Ernteausfällen, Verlust des Arbeitsplatzes, unerwarteter Tod von Familienmitgliedern befragt.

Ziel der Forschungsarbeiten, die gemeinsam mit kompetenten Wissenschaftspartnern in Thailand und Vietnam durchgeführt werden, ist es, ein besseres Verständnis über die Dynamik der ländlichen Armut zu erhalten und darauf aufbauend neue Strategien zur nachhaltigen Reduzierung von Armut zu entwickeln. Das von der Gruppe bearbeitete Thema genießt derzeit höchste Priorität in der internationalen Forschung zu Armut und Entwicklung.

Beteiligte Wissenschaftler der Universität Hannover sind Prof. Lukas Menkhoff, Prof. Erich Schmidt und Prof. Hermann Waibel von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, sowie Prof. Ludwig Schätzl, Professor Javier Revilla Diez und Prof. Ingo Liefner vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie. Darüber hinaus sind Prof. Stephan Klasen, Lehrstuhl für Entwicklungsökonomik an der Georg August Universität Göttingen und Prof. Rainer Klump, Lehrstuhl für Internationale Entwicklung and der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt am Main, am Projekt beteiligt.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Hermann Waibel vom Institut für Entwicklungs- und Agrarökonomik der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät unter Telefon +49 511.762-2666 oder per E-Mail unter waibel@ifgb.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 19.07.2006


Zusatzinformationen

Presseinformationen suchen


Themen

Zeitraum

Service


Die aktuellen Inhalte dieser Seite können über ein RSS-Feed abonniert werden. Detaillierte Informationen zu den Feed-Angeboten der Leibniz Universität gibt es unter:


Fußzeile