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Europäisches Netz für Windenergie aus dem Meer
 

EU und Unternehmen fördern Studie der Leibniz Universität Hannover

Mit einem Gesamtetat von 2, 1 Millionen Euro fördern die Europäische Gemeinschaft sowie Siemens PTD und Submarine Cable & Pipe, ein Unternehmen der Bohlen & Doyen Gruppe zu je fünfzig Prozent eine gemeinsame Studie mit ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Leibniz Universität Hannover zum Thema Offshore-Windparks. Die Studie untersucht die Möglichkeit, eine zuverlässige Anbindung von Offshore-Windparks an das europäische Verbundnetz über gasisolierte Hochspannungs-Übertragungsleitungen zu realisieren. Die Netzberechnungen werden vom Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik, Leibniz Universität Hannover, unter der Leitung von Professor Oswald durchgeführt.

Ziel ist die Errichtung eines gemeinsamen Hochspannungsnetzes, das von den gesamten Nordseeanrainern genutzt werden kann. Der Verbund könnte für einen effektiven Energieaustausch im gesamten Nordseeraum sorgen und so einen verstärkten europäischen Stromhandel unterstützen. Weiterhin wird untersucht, inwieweit sich die fluktuierende Windleistung auf einer derartig großen Fläche ausgleicht und sich lokale Windvorhersagefehler geringer auswirken, so dass möglicherweise auf Speichertechnik verzichtet werden kann und weniger Regelenergie vorgehalten werden muss.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Jörn Runge vom Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik unter Telefon +49 511.762-4412 oder per E-Mail unter runge@iee.uni.hannover.degern zur Verfügung.

Presseinformation vom 15.02.2007


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