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Aufbruch ins All

Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover nutzen den neuen Radarsatelliten TerraSAR-X

Grafik: TerraSAR-X in der Umlaufbahn Am Freitag, 15. Juni 2007, startet der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X. Auch die Leibniz Universität Hannover wird Bilder des Radarsatelliten für wissenschaftliche Forschungen nutzen: Die Arbeitsgruppe um Prof. Uwe Sörgel, Institut für Photogrammetrie und GeoInformation, wird die übermittelten Radarbilder innerhalb mehrerer Projekte auswerten. Ein Teilprojekt soll die Vegetation im Fuhrberger Feld, dem Wasserreservoir der Region Hannover, überwachen. Anhand der festgestellten Vegetationsart sind Rückschlüsse hinsichtlich der landwirtschaftlichen Nitratbelastung des Grundwassers möglich. In einem weiteren Projekt soll untersucht werden, inwieweit eine Fortführung von Landkarten anhand der übermittelten Daten durchführbar ist.

Der Radarsatellit TerraSAR-X beleuchtet die Erde mit einer Signalwellenlänge von etwa drei Zentimetern und wertet das reflektierte Signal aus. Radarsensoren können auch nachts und bei schlechtem Wetter eingesetzt werden, da sie ein aktives Sensorprinzip und eine hohe Wellenlänge besitzen. Durch eine spezielle Verarbeitung (SAR-Prinzip) kann aus den Daten ein hoch aufgelöstes Bild der Erdoberfläche gewonnen werden.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Dipl.-Ing. Uwe Sörgel vom Institut für Photogrammetrie und GeoInformation unter Telefon +49 511.762-2981 oder per E-Mail unter soergel@ipi.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 14.06.2007


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