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Heisenbergprofessur für die Leibniz Universität Hannover

DFG schafft Professur für Pflanzenproteomik

Heute, 10.09.2007, hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur Prof. Hans-Peter Braun auf die neu geschaffene Professur für Pflanzenproteomik berufen. Diese erste an der Leibniz Universität eingerichtete Heisenbergprofessur wird in den kommenden fünf Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bisher hat die DFG 17 Heisenberg-Professuren geschaffen, drei davon an niedersächsischen Hochschulen. Auflage des Heisenberg-Programms zur Förderung herausragender Wissenschaftler ist, dass die Hochschule die neu geschaffene Professur nach Ablauf der fünf Jahre übernimmt und weiterführt. Mit dem Heisenbergprogramm will die DFG die Einrichtung von Professuren mit innovativer Ausrichtung anregen und fördern. So auch an der Leibniz Universität: Proteomik ist eine Disziplin der Molekularbiologie, die erst in den vergangenen Jahren neu entstanden ist.

Als Proteom bezeichnen Biologen die Gesamtheit der Proteine, die im Genom, dem vollständigen Genmaterial eines Organismus, angelegt sind. Das Genom ist quasi die geschriebene Bauanleitung für das Proteom.
Proteine sind unmittelbar daran beteiligt, dass biologische Prozesse überhaupt stattfinden beispielsweise bei der Bildung von Hormonen, Enzymen oder Speicherstoffen. Während das Genom mit der Verschmelzung der Keimzellen festgeschrieben wird, ist das Wirken und Auftreten bzw. Verschwinden von Proteinen im Dasein von Tier oder Pflanze ein hochdynamischer Prozess.

Der Forschungsschwerpunkt der neu eingerichteten Professur für Pflanzenproteomik wird der „Stress- und Energiestoffwechsel der Pflanzen“ sein. Gerade Pflanzen, die auf Nahrungsmangel, pralle Sonne oder Bedrohung durch Insektenfraß nicht mit Weglaufen reagieren können, haben besondere Stressvermeidungsstrategien entwickelt, um mit solchen Situationen umzugehen. Diesen speziellen Eigenschaften ist Prof. Hans-Peter Braun mit seiner Arbeitsgruppe Pflanzenproteomik bereits jetzt auf der Spur. Durch die Heisenbergprofessur kann er seine bisherige Tätigkeit in Hannover ausbauen und die Proteomik als Fachrichtung an der Leibniz Universität weiter etablieren.


Hinweis an die Redaktionen

Für nähere Informationen steht Ihnen Prof. Hans-Peter Braun vom Institut für Pflanzengenetik unter Telefon 0511/762-2674 oder per E-Mail unter braun@genetik.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 10.09.2007


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