Tauschgeschäfte zwischen Orient und Okzident
Geschichte und Gegenwart der Gartenkultur, ihre Herkunft und kulturelle Identität
Lange bevor der Begriff der Globalisierung entstand, gab es bereits einen mehr oder minder regen Austausch zwischen den Kulturen. Freiwillig, durch Krieg oder Kolonisation übernahmen die Menschen ganzer Länder fremde Kulturtechniken, Handwerkskunst, Bauformen und auch Gestaltungsweisen für Gärten und Landschaften.
Spuren davon finden sich noch heute in Bau- und Gartendenkmälern, historischen Dokumenten und in der Literatur.
Der Geschichte und Gegenwart von Bau- und Gartenkultur im Kontext steter Orient-Okzident-Interdependenzen widmet sich von Freitag, dem 5. Oktober, bis Samstag, 6. Oktober 2007, der gleichnamige Workshop an der Fakultät für Architektur und Landschaft.
Den Auftakt der Veranstaltung gestaltet Bettina Mathes, Professorin für deutsche Kultur. Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Pennsylvania State University (USA). Ihr öffentlicher Vortrag „Verhüllte Interessen: Tauschgeschäfte zwischen Orient und Okzident“ befasst sich mit dem Interesse des Westens an der islamischen Welt und deren angeblicher Modernitätsfeindlichkeit. Leugnet der Westen, der keinesfalls neutrale Positionen einnimmt, seine eigenen Wurzeln?
Der öffentliche Vortrag beginnt am Donnerstag, 4. Oktober 2007, um 19 Uhr im Hörsaal C 050, Herrenhäuser Str. 8, 30419 Hannover.
Hinweis an die Redaktionen
Für nähere Informationen zum Workshop steht Ihnen Prof. Dr. Joachim Wolschke-Bulmahn vom Institut für Landschaftsarchitektur unter Telefon 0511/762-2691 oder per E-Mail unter
wolschke-bulmahn@ila.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 04.10.2007