Baumaßnahme abgeschlossen:
Institut für Mineralogie in neuen Räumen
Leibniz Universität saniert altes Chemiegebäude für neuen Nutzungszweck
Ein Meilenstein bei Umbau und Renovierung des Chemie-Zentrums der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover ist erreicht: Am Freitag, 23. November 2007 erfolgt um 11 Uhr die offizielle Übergabe der für das Institut für Mineralogie sanierten Räume in der Callinstraße 3, 30167 Hannover.
3,4 Millionen Euro hat es gekostet, das traditionsreiche Gebäude zu renovieren. Dabei sind auch die um 1900 entstandenen farbenprächtigen Deckenmalereien freigelegt und sorgfältig im Stile der Zeit restauriert worden.
Das Gebäude Callinstraße 3 wurde im Jahr 1909 errichtet und nach erheblicher Beschädigung im zweiten Weltkrieg erstmalig saniert. Um das Gebäude technisch wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, war jetzt eine weitere vollständige Sanierung erforderlich. Nach Abschluss der Arbeiten stehen dem Institut für Mineralogie nun insgesamt etwa 1.500m² Fläche zur Verfügung. Allein die Laborfläche des Instituts hat sich um etwa 30 Prozent vergrößert.
Das Institut für Mineralogie blickt auf eine lange Tradition in Hannover und stets von Platzmangel getriebene Umzüge zurück: Bereits bei Gründung der „Höheren Gewerbeschule“ im Jahr 1831 war die Mineralogie als Lehrfach vertreten. Zunächst war sie jedoch in einem Privathaus in der Marktstraße untergebracht, kurz darauf zog sie in ein eigens errichtetes aber dennoch zu kleines Gebäude in der Georgstraße. Mit Übersiedlung der Universität in das Neue Welfenschloss ab 1878 erhielt die Mineralogie eine bessere räumliche Ausstattung, zog aber schon 1908 ein weiteres Mal um: von der Südwestseite des Gebäudes auf die Süd- und Ostseite und in den Ostflügel. Nach und nach eingezogene Zwischendecken konnten die Raumnot nicht beheben. Neu geschaffene Professuren sowie ein wachsender Fundus an Analysegeräten ließen das Institut in den neunziger Jahren förmlich aus allen Nähten platzen. Durch den Umzug in das Gebäude Callinstraße 3 sind jetzt nicht nur alle Teile des Instituts für Mineralogie in gemeinsamen Räumen untergebracht, sie können mit den neuen Laborräumen auch die umfangreiche und hochmoderne Ausstattung gemeinsam nutzen.
Hinweis an die Redaktionen
Für nähere Informationen steht Ihnen PD Dr. Claus Rüscher vom Institut für Mineralogie unter Telefon 0511/762-4888 oder per E-Mail unter c.ruescher@mineralogie.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 22.11.2007