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Genetische Daten
zwischen Ethik, Recht und personalisierter Medizin

Interdisziplinäre Tagung an der Leibniz Universität Hannover

Am Donnerstag, 24. Januar 2008, veranstalten Prof. Nikolaus Forgó, Institut für Rechtsinformatik an der Leibniz Universität Hannover, Prof. Regine Kollek, Universität Hamburg, und Prof. Norbert Graf, Universitätsklinikum des Saarlandes, eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Genetische Daten zwischen Ethik, Recht und personalisierter Medizin“. Veranstaltungsort ist das Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover, die Tagung beginnt um 9.30 Uhr.
Weitere Informationen zur Tagung unter www.iri.uni-hannover.de.

Referentinnen und Referenten aus den Bereichen der medizinischen Forschung, der deutschen Politik, Ethiker und Vertreterinnen sowie Vertreter aus der medizinischen Informatik, des deutschen und europäischen Datenschutzes werden das Thema diskutieren. Bisherige Ansätze des länderübergreifenden Austauschs biomedizinischer Forschungsdaten und entsprechende Schutzmodelle werden vorgestellt. Die Anforderungen, die sich daraus ergeben, sollen aus unterschiedlichen Perspektiven heraus diskutiert werden.

Humangenetische Forschung ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Sie hat ein Feld neuer Möglichkeiten eröffnet, das neue Heilungsmethoden beinhaltet und die Ursachen vieler Krankheiten besser verstehen lässt. Gleichzeitig liegt die ethische und datenschutzrechtliche Brisanz dieser Entwicklung auf der Hand: Die genetische Information eines Menschen gibt beispielsweise Auskunft über seine Abstammung, seine ethnische Herkunft, wahrscheinlich auch über zukünftige Erkrankungen und mögliche Heilungschancen. Diese hochsensiblen personenbezogenen Daten verlangen bei ihrer Verarbeitung in besonderem Maße die strikte Einhaltung ethischer Standards und geltender Datenschutzbestimmungen. Zugleich sind Datenschützer und Medizinethiker aufgerufen, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen gangbaren Weg zu weisen, der humangenetische Forschung innerhalb der vom Gesetzgeber gesetzten Grenzen nicht behindert.

Die Teilnahmegebühr für die Tagung beträgt 50 Euro (inklusive Imbiss), für Studierende gegen Nachweis und vorherige Absprache ist die Teilnahme kostenfrei (ohne Imbiss). Anmeldungen sind bis Montag, 7. Januar 2008, per E-Mail unter veranstaltungen@iri.uni-hannover.de, möglich.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitergehende Informationen steht Ihnen Dr. Tina Krügel, LL.M., unter der Telefonnummer 0511. 762-8259 oder per E-Mail unter kruegel@iri.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 10.12.2007


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