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Kernfusion als zukünftige Energieform

Saturday Morning Lecture beschäftigt sich mit Perspektiven und Problemen der Kernfusion

Am Sonnabend, 26. April 2008 um 11 Uhr beginnt die erste Saturday Morning Lecture im Sommersemester 2008 im Großen Physikhörsaal (Raum E 214) der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1. Prof. Arne Kallenbach vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching, spricht über das Thema „Kernfusion als zukünftige Energieform“. Weitere Informationen unter www.physik.uni-hannover.de.

Energie erzeugen nach der Methode der Sonne - dieses Ziel verfolgen die Fusionsforscherinnen und -forscher. Mit dem internationalen Fusionsreaktor-Experiment ITER (lateinisch für: „der Weg“) im südfranzösischen Cadarache wollen sie diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen. ITER soll, bei Brennstofftemperaturen von mehr als 100 Millionen Grad Celsius, für jeweils 1.000 Sekunden ein halbes Gigawatt Wärmeleistung aus der Kernverschmelzung von Deuterium und Tritium erzeugen. Damit soll ITER den Prototyp eines kommerziellen, Strom liefernden und zukunftssicheren Reaktors vorbereiten.

Professor Kallenbach wird in seiner Vorlesung eine anschauliche Einführung in die physikalischen Grundlagen und technischen Konzepte des Projekts geben. Anschließend werden noch vorhandene Probleme der Kernfusion erläutert. Eine bedeutende Rolle bei der Planung eines Fusionskraftwerks spielen Sicherheitsüberlegungen, da auch eine Fusion in begrenztem Umfang Radioaktivität erzeugt.

Prof. Arne Kallenbach ist kommissarischer Leiter der Abteilung „Tokamak: Randschicht- und Divertorphysik“ am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Dort untersucht er die Energie- und Teilchenabfuhr aus einem Fusionsplasma. Mehr Informationen über das Institut unter www.ipp.mpg.de.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Matthias Schlenk, Fakultät für Mathematik und Physik unter Telefon +49 511 762 2873 oder per
E-Mail unter Matthias.Schlenk@aei.mpg.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 24.04.2008


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