Tagesmütterprojekt startet an der Leibniz Universität
Die Vereinbarkeit von Hochschule und Familie rückt näher
Im Oktober startet ein Tagesmütterprojekt an der Leibniz Universität Hannover: Zwei Tagesmütter kümmern sich in eigens dafür eingerichteten Räumen um Kinder von Hochschulangehörigen. Die Eröffnungsfeier findet am Mittwoch, 1. Oktober, 9 Uhr, in den neu eingerichteten Räumlichkeiten der Familienkrippe, Braunstraße 22 statt. Mit dabei sind der Präsident Prof. Erich Barke und das Präsidium der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover sowie Bärbel Springer, Leiterin der pme Familienservice GmbH in Hannover. Dieses Projekt ist ein Baustein um die Familienfreundlichkeit kontinuierlich auszubauen, weiterzuentwickeln und zu fördern.
Familienkrippen des pme Familienservice bieten eine hochwertige Betreuung in kleinen, überschaubaren Gruppen mit familiärer Atmosphäre. Sie werden vom pme Familienservice für Arbeitgeber in der Nähe des Arbeitsortes eingerichtet und bieten flexible Betreuungsmöglichkeiten sowie Platzsharing und gegenseitige Krankheits- und Urlaubsvertretungen der Betreuungskräfte.
Zwei Tagesmütter kümmern sich in einer eigens eingerichteten Wohnung mit Spielzeug und kindgerechtem Mobiliar täglich von 8 bis 17 Uhr um die Mädchen und Jungen. Insgesamt gibt es zehn Plätze und das Angebot zur Betreuung von Kindern ab zwei Monaten. Geplant ist eine familiennahe Betreuung in altersgemischten Gruppen. Die Gruppen sind klein, so dass den Tagesmüttern genug Zeit bleibt, individuell auf jedes Kind einzugehen. Die Tagesmütter verfügen über eine pädagogische Ausbildung, nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und haben einen Erste-Hilfe-Kursus absolviert.
Dies ist bereits das zweite Projekt, dass die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität gemeinsam mit dem pme Familienservice betreibt. Bereits seit 2007 besteht das Angebot einer Kindernotfallbetreuung für Beschäftigte und Studierende.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte der Leibniz Universität Helga Gotzmann unter Telefon +49 511 762 3565 oder per E-Mail unter helga.gotzmann@gsb.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 22.09.2008