Vizepräsident für Forschung der Leibniz Universität Hannover
im Amt bestätigt
Professor Klaus Hulek erneut zum Vizepräsidenten für Forschung bestellt
Im September 2008 hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur Prof. Klaus Hulek für eine zweite Amtszeit zum Vizepräsidenten für Forschung der Leibniz Universität Hannover bestellt. Zuvor bestätigte der Senat der Hochschule Professor Hulek einstimmig im Amt.
Während seiner ersten Amtszeit als Vizepräsident für Forschung begleitete Professor Hulek die Anträge der Hochschule für die Exzellenzinitiative. Zwei Exzellenzcluster waren dabei sehr erfolgreich: QUEST und Rebirth. QUEST beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Forschung zum Quanten-Engineering sowie zur Raumzeit. Rebirth ist ein gemeinsames Projekt der Leibniz Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover, um innovative Forschung im Bereich der regenerativen Medizin voranzutreiben. Auch in den kommenden drei Jahren seiner zweiten Amtsperiode will sich Professor Hulek diesem Thema widmen und sich dafür einsetzen, dass die Fortführung von QUEST und Rebirth in der nächsten Antragsrunde gesichert wird. Neue, erfolgversprechende Projekte müssen innerhalb der Fakultäten und Institute ausgearbeitet werden, damit sich die Hochschule in der neuen Antragsrunde im Bereich der Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte gut positionieren kann. "Ziel ist es, mit weiteren Anträgen erfolgreich zu sein. Beim Zukunftskonzept strebt die Leibniz Universität Hannover die Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen an", sagt der Vizepräsident für Forschung.
Auch die Doktorandenausbildung liegt Prof. Klaus Hulek am Herzen: Bereits während seiner ersten Amtsperiode initiierte er ein Programm, das eine noch bessere Ausbildung von Promovierenden sichert. "Dieser Prozess muss fortgeführt werden, damit die Universität im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte international attraktiv bleibt", sagt er.
Professor Hulek wird auch weiterhin den Ausbau der interdisziplinären Forschung an der Leibniz Universität voranbringen. Dabei setzt er auf das in den vergangenen drei Jahren entwickelte System von Forschungsinitiativen, Forschungszentren und Leibniz Forschungsschulen: "Ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese Instrumente weiter ausgebaut werden."
Prof. Klaus Hulek (56) studierte Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der University of Oxford, England. 1979 promovierte er an der Universität Erlangen, wo er von 1977 bis 1984 als wissenschaftlicher Assistent tätig war. Für ein Jahr ging er von Erlangen aus an die Brown University in die USA und habilitierte sich 1984 an der Universität Erlangen. Nach einer Professur in Bayreuth folgte er 1990 dem Ruf an die Leibniz Universität Hannover.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Stefanie Beier, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 23.09.2008