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Projekt befasst sich mit den Konsequenzen der US-Wahlen
 

Politologin ist wissenschaftliche Expertin im Wahlstudio der ARD in Washington

Barack Obama oder John Mc Cain? Einer der beiden Kandidaten wird am Dienstag, 4. November 2008, zum 44. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt. Mit der amerikanischen Politik und den Konsequenzen der US-Wahl befasst sich ein Forschungsprojekt von Prof. Christiane Lemke, die als Politologin an der Leibniz Universität Hannover lehrt. Christiane Lemke wird am Wahlabend als wissenschaftliche Expertin die Wahl in Washington für die ARD im Fernsehen analysieren.

Das Forschungsprojekt beruht auf einer politisch-soziologischen Analyse der amerikanischen Gesellschaft und der politischen Positionierung der beiden großen Parteien. Die Untersuchung bezieht längerfristige historische und kulturelle Konstellationen und aktuelle Entwicklungen, wie die Finanzkrise, in die Wahlanalyse mit ein. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Konsequenzen für die Außenpolitik und für die transatlantischen Beziehungen.

Christiane Lemke verbringt zurzeit einen Forschungsaufenthalt direkt in den USA an der University of North Carolina at Chapel Hill. Vieles sei ganz anders als Europa, sagt die Professorin. Das fängt beim Wahlkampf an und hört beim komplizierten Wahlsystem nicht auf. "Der Wahlausgang ist schwer vorherzusagen", erklärt Christiane Lemke. So habe es in den vergangenen Jahren immer wieder Wanderungen von Wählergruppen gegeben. Einwanderer, konservative, religiöse Gruppen - sie alle haben Einfluss auf den Wahlausgang.

Mit Barack Obama tritt zum ersten Mal ein schwarzer Kandidat an. "Die Hautfarbe ist ein großer Unsicherheitsfaktor der Wahl, obwohl sich in den vergangenen Jahren vieles geändert hat", sagt die Professorin. Vorbehalte gegen Obama wegen seiner Hautfarbe seien nicht auszuschließen. Es sei allerdings eine große Auszeichnung für ihn, dass der Kennedy-Clan ihn unterstützt, und in den Umfragen hat Obama einen Vorsprung. Gegen John McCain sprechen sein Alter und seine angegriffene Gesundheit. Die hierzulande umstrittene Kandidatin für das Amt der Vize-Präsidentin, Sarah Palin kommt dagegen bei konservativen und religiösen Bürgerinnen und Bürgern gut an, weil sich viele Wählerinnen und Wähler mit ihr identifizieren können. Für Christiane Lemke steht nur eines wirklich fest: "Wenn Barack Obama verliert, tritt Hillary Clinton in vier Jahren noch einmal an."


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen und die Vermittlung eines Kontakts in die USA zu Prof. Christiane Lemke steht Ihnen Ruth Hachmeister vom Institut für Politische Wissenschaft unter Telefon +49 511 762 4683 oder per E-Mail unter institut@ipw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 24.10.2008


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