Sehr geehrter Nutzer,
wir haben unseren Auftritt umgestaltet und einen barrierefreien Zugang mit Techniken wie CSS geschaffen. Leider unterstützt Ihr Browser diese Webstandards nicht komplett oder die Verwendung von Stylesheets ist ausgeschaltet.

Zur Navigation - Metanavigation überspringen |
Zum Inhalt - Navigation überspringen


Zusatznavigation

Leibniz Universität Hannover - Startseite Kontakt Sitemap Erweiterte Suche
Leibniz Universität Hannover: Welfenschloss
Leibniz Universität HannoverStudierendeStudieninteressierteAlumniBeschäftigteWissenschaftler/innenWirtschaftPresseSuche
Startseite > Aktuelles > Presse aktuell > Presseinformationen > Tsunamis

Neue Untersuchungen liefern erstaunliche Ergebnisse über
historische Tsunamis

Nachwuchswissenschaftler der Leibniz Universität Hannover veröffentlicht Studie in internationaler Fachzeitschrift NATURE

Grafik: Tsunamiwelle M.Sc. Widjo Kongko, Doktorand am Franzius Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen der Leibniz Universität Hannover, hat in der renommierten Fachzeitschrift NATURE einen Artikel über "A 1,000-year sediment record of tsunami recurrence in northern Sumatra" als Ko-Autor veröffentlicht. Die Arbeit, die er gemeinsam mit sechs weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfasst hat, erschien in diesen Tagen in NATURE, Volume 455/30. October 2008. Unter folgendem Link findet sich ein Video über die Fachstudie: www.nature.com.

Die Autorinnen und Autoren berichten in ihrem Beitrag über neue Erkenntnisse der Paleo-Tsunami Forschung in der Region Nord-Sumatra. Mit Hilfe neuer geologischer Messverfahren und -techniken konnten sie anhand von erkundeten Bodenformationen und Sedimentablagerungen in Küstennähe feststellen, dass im Laufe der Jahrhunderte einige Tsunamis - ähnlicher Dimension wie derer 2004 - die Region getroffen haben müssen. Infolge der damals nur wenig und in einigen Bereichen gar nicht besiedelten Küste gibt es über diese Tsunamis keine historischen Aufzeichnungen. Offene Fragen verbleiben über das Wiederkehrintervall dieser extremen Tsunamis im Indischen Ozean.

Der erst seit kurzem am Franzius-Institut beschäftigte Ko-Autor des Beitrags, Widjo Kongko aus Indonesien, forscht für seine Doktorarbeit über die Analyse und Simulation von Tsunamis, die durch Erdbeben ausgelöste Massenbewegungen oder lokale Hangrutschungen entstehen können. Er hat dazu umfangreiche Messungen durchgeführt und eine umfassende Naturdatensammlung zusammengestellt. Widjo Kongko ist Stipendiat des Instituts für Umwelt und Menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen, mit dem das Franzius-Institut intensive Forschungskooperationen pflegt.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Torsten Schlurmann, Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen, unter Telefon +49 511 762 2572 oder per E-Mail unter schlurmann@fi.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 06.11.2008


Zusatzinformationen

Presseinformationen suchen


Themen

Zeitraum

Service


Die aktuellen Inhalte dieser Seite können über ein RSS-Feed abonniert werden. Detaillierte Informationen zu den Feed-Angeboten der Leibniz Universität gibt es unter:


Fußzeile