25 Jahre Leibnizhaus – Ein Dach für den Dialog
Das Gästehaus der hannoverschen Hochschulen bietet Forscherinnen und Forschern ein Zuhause auf Zeit
Am 14. November 1983 war es so weit: Das Leibnizhaus, Gästehaus der hannoverschen Hochschulen, öffnete am Holzmarkt 4-6 in Hannover für internationale Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und deren Familien seine Türen. Mit der Eröffnung durch den damaligen Universitätspräsidenten Prof. Hinrich Seidel und den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht erhielten die Hochschulen nicht nur ein repräsentatives Gästehaus, sondern darüber hinaus eine Begegnungsstätte, die an zentraler Stelle Raum für Konferenzen, wissenschaftliche Colloquien und Festveranstaltungen bietet. 36 Wohnungen bieten den Gästen ein Zuhause auf Zeit, fünf Veranstaltungsräume geben Raum für Gedankenaustausch.
Nach 25 Jahren kann das Leibnizhaus auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück blicken: 1.600 Gäste aus mehr als 20 Nationen haben das Haus - zum Teil auch mehrmals - besucht. Forscherinnen und Forscher leben hier und pflegen Gespräche. „Ich komme so gern nach Hannover, weil die Universität das Leibnizhaus hat“, sagt Aly Hassan, Gastwissenschaftler aus Ägypten. Veranstalter planen ihre Tagungen lange im Voraus, um einen Raum im Leibnizhaus buchen zu können. Allein seit 2000 nutzten mehr als 200 von ihnen jährlich diese Möglichkeit. Zu Gast im Leibnizhaus waren bereits der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder und Landesbischöfin Margot Käßmann.
Im kommenden Jahr soll das Leibnizhaus durch einen Umbau des Veranstaltungsbereichs noch attraktiver und funktionaler werden. Der Umbau ist für die Sommermonate 2009 geplant, so dass das Haus ab Oktober wieder voll zur Verfügung steht.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Kerstin Hellmuth-Sjöstedt, Leiterin des Leibnizhaus, unter Telefon +49 511 762 4450 oder per E-Mail unter kerstin.hellmuth@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 12.11.2008