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Steinexperten aus ganz Europa zu Gast im PZH
 

Beim 6. IFW-Steinkolloquium geht es um aktuelle Entwicklungen in der Naturstein- und Bauwerkstoffbearbeitung

Experten in Sachen Stein und Beton treffen sich seit Mittwoch, 12. November 2008 für zwei Tage zum 6. IFW-Steinkolloquium. Unter Leitung von Prof. Berend Denkena steht die Fachveranstaltung ganz im Zeichen neuer Werkzeug- und Maschinentechnologien sowie deren Anwendung und Einsatzbereiche. Renommierte Firmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa kommen hier zum Erfahrungsaustausch zusammen.
Besondere Aufmerksamkeit liegt auf dem derzeit in der Industrie stark nachgefragten Thema Seilsägetechnologie, zu dem es mehrere Vorträge gibt. Staubabsaugung, akustische Prozessüberwachung oder Hochgeschwindigkeitsbearbeitung stehen ebenfalls auf dem Tagungsprogramm.

Mit seinem Steinkolloquium steht das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) in einer langen Tradition. Im Jahre 1968 erfolgte hier die erste Dissertation zum Thema „Untersuchung der Zerspanung von Steinen mit Diamantspitzen“, bereits in den 70er Jahren wurde das erste Steinkolloquium ins Leben gerufen. Aktuell forscht die Arbeitsgruppe Gestein auf dem Gebiet der Kreis- und Seilsägetechnik. Das IFW ist bundesweit das einzige universitäre Forschungsinstitut, das im hauseigenen Maschinenpark Gesteine zersägt, um Werkzeuge und Prozesse neu auszulegen und zu optimieren.

Für Maschinenbauer und Werkzeughersteller, Abbautechniker und Fachpublizisten ist das Steinkolloquium die passende Gelegenheit, sich auf den aktuellen Stand der Branche zu bringen: „Das IFW ist die prädestinierteste Stelle und deutschlandweit auch fast die einzige, die sich mit der Gewinnung und Bearbeitung von Naturstein und Bauwerkstoffen beschäftigt“, sagt Dieter Gerlach, einer der Teilnehmer an der Veranstaltung. „Hier werden Trends gesetzt bei der Entwicklung von Technik, Technologie und Werkzeugen.“ Gerlach hat selbst auf dem Gebiet der Gesteinsbearbeitung an der Bergakademie Freiberg in Sachsen promoviert und kommt seit der Wende regelmäßig zu den am IFW angebotenen Veranstaltungen.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Benjamin Konopatzki vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter Telefon +49 511 762 5959 oder per E-Mail unter konopatzki@ifw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 13.11.2008


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