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Forschungsprojekt hat europaweiten Artenschutz zum Ziel
 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befassen sich mit biologischer Vielfalt

Tier- und Pflanzenschutz ohne Grenzen: Ein Forschungsteam ermittelt zurzeit national und supranational bedeutsame Verbundachsen von Lebensräumen zur Erhaltung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Über die Achsen können Schutzgebiete europaweit vernetzt werden und so den genetischen Austausch der Arten ermöglichen. Das Vorhaben "Biotopverbundachsen im europäischen Kontext" ist am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover angesiedelt. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten bei diesem Projekt mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Kassel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Münchener PAN GmbH zusammen.

Die Förderung des bis Anfang 2010 laufenden Projekts übernimmt das Bundesamt für Naturschutz in Bonn, das im Frühjahr diesen Jahres die "UN-Naturschutzkonferenz zur Weiterentwicklung und Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity - CBD)" ausgerichtet hatte. Die Fördersumme beläuft sich auf 138.000 Euro. Die "Biodiversitätskonvention" ist das erste internationale Regelwerk, das den Schutz aller Elemente der belebten Umwelt umfasst und diesen Schutz mit der nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen durch den Menschen verbinden will. Der Biotopverbund dient diesem Ziel.

In Deutschland sollen die Arbeitsergebnisse möglichst zügig in die raumrelevanten Planungen einfließen. Die Bearbeitung erfolgt daher in enger Abstimmung mit den Bundesländern und weiteren Expertinnen und Experten mit regionalen Kenntnissen. Die Ergebnisse des bereits abgeschlossenen Forschungsprojektes "Länderübergreifende Achsen des Biotopverbundes", an dem das Institut für Umweltplanung ebenfalls beteiligt war, fließen in das neue Vorhaben ein.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen stehen Ihnen Prof. Michael Reich und Dipl.-Ing. Astrid Lipski vom Institut für Umweltplanung unter Telefon +49 511 762 4442 oder per E-Mail unter reich@umwelt.uni-hannover.de oder lipski@umwelt.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 13.11.2008


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