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Kunst und Maschinenbau im Einklang
 

Das Produktionstechnische Zentrum der Leibniz Universität Hannover präsentiert das Wasserobjekt "Shift"

Kunst und Maschinenbau? Dass beides zusammenpasst, zeigt das neue Wasserobjekt „Shift“ am Eingangsportal des Produktionstechnischen Zentrums Hannover. Die auf die Architektur des Gebäudes abgestimmte Plastik aus poliertem Edelstahl wird am Freitag, 5. Dezember 2008, um 14 Uhr vor dem Haupteingang des PZH in Garbsen, An der Universität 2, in Anwesenheit von Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, enthüllt. Von da an wird das Kunstwerk Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern der Wissenschaftseinrichtung der Leibniz Universität Hannover begrüßen.

Das Kunstwerk des hannoverschen Bildhauers Klaus Madlowski soll den innovativen Charakter des Produktionstechnischen Zentrums und der darin angesiedelten Maschinenbau-Institute und Firmen-Start-ups unterstreichen. „Durch die Kunst am Bau wollen wir erreichen, dass das PZH noch deutlicher ins Blickfeld der Bevölkerung rückt“, betont der Dekan der Maschinenbau-Fakultät Prof. Friedrich-Wilhelm Bach. Die Form des sechs Meter langen und zweieinhalb Meter hohen Kunstwerkes ähnelt einem Bootsrumpf, an dessen Unterseite sich sechs Aussparungen befinden, die an ein Zahnrad erinnern und die sechs am PZH beheimateten Institute symbolisieren sollen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Leibniz Universität Hannover einen Wettbewerb für Niedersächsische Künstlerinnen und Künstler ausgeschrieben und Madlowskis Wasserobjekt als den besten Entwurf gekürt.

Den englischen Titel „Shift“ hat der Künstler gewählt, weil er eine Art der Bewegung, der Veränderung, des Umschaltens, der Verschiebung oder Verlagerung bedeutet. Im technischen Bereich ist das Wort beispielsweise beim Wechseln der Übersetzung in Getrieben (gear shift) zu finden, in Form der Shift-Taste bei der Computertastatur oder des Shift-Objektives bei der Ausrüstung des professionellen Fotografen. „Da die Form der Skulptur, die ich für das PZH entwickelt habe, in ihrer Bedeutung nicht eindeutig festgelegt ist, sondern zwischen Schiff und Maschinenteil, zwischen Kunst und Technik interpretierbar ist, halte ich ,Shift´ für treffend, um den spezifischen Charakter des Objektes zu bezeichnen“, erklärt der Künstler. Zudem passe das Wort phonetisch zu der schlanken, scharfkantigen und „schnittigen“ Form des Objektes. Das Kunstprojekt ist Teil der Initiative „Kunst am Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Bernd Kujat vom Institut für Werkstoffkunde unter Telefon +49 511 762 5876 oder per E-Mail unter kujat@iw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 01.12.2008


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