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Leibniz Universität Hannover: Welfenschloss
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Lessing-Ausstellung in der Leibniz Universität Hannover
 

Schau über das Leben und Werk von Theodor Lessing im Lichthof des Welfenschlosses
„Ich warf eine einsame Flaschenpost ins unermessliche Dunkel“ – dieses Zitat aus der Biografie von Theodor Lessing (1872 – 1933) ist der Titel einer Ausstellung, die von Dienstag, 2. Dezember 2008 bis Mittwoch, 7. Januar 2009 im Lichthof des Hauptgebäudes der Leibniz Universität Hannover zu sehen ist.

Im Mittelpunkt der Schau über den jüdischen Philosophen steht ein Schreibtisch, der an das Arbeitszimmer Lessings erinnern soll, in dem er seine letzten Stunden verbrachte. Fotos, Briefe und Manuskripte laden dazu ein, sich einen Einblick in den Nachlass Lessings zu verschaffen. Audiostationen bieten außerdem akustische Beispiele aus dem Leben und Wirken des Publizisten. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Universität Potsdam und der Leibniz Universität Hannover erarbeitet und entstand während eines Lehrforschungsprojektes des Moses Mendelssohn Zentrums in zwei aufeinanderfolgenden Semestern 2007/2008.

Die Eröffnung im Lichthof des Welfenschlosses ist am 2. Dezember 2008 um 17 Uhr. Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, Dr. phil. Kotowski vom Moses Mendelssohn Zentrum sowie Jan Drewitz, Kulturreferent des AStA der Universität Hannover werden Grußworte sprechen. Theodor Lessing, der 1872 in Hannover geboren wurde, lehrte als Privatdozent für Pädagogik und Philosophie an der Technischen Hochschule Hannover. 1926 musste er seine Lehrtätigkeit aufgeben und wurde 1933 in Marienbad, seinem tschechischen Exil, von Nationalsozialisten ermordet.

Wann? Eröffnungsveranstaltung: Dienstag, 2. Dezember 2008, 17 Uhr Ausstellung: Dienstag, 2. Dezember 2008 bis Mittwoch, 7. Januar 2009, montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr (an Feiertagen geschlossen)
Wo? Ausstellung: Lichthof der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, Hannover
Web? www.theodor-lessing.net, www.asta-hannover.de


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Jan Drewitz vom AStA Universität Hannover unter Telefon +49 511 762 5061 oder per E-Mail unter kultur@asta-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 01.12.2008


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