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Präsidium beschließt Verteilung der Studienbeiträge
 

Leibniz Universität erwartet zwölf Millionen Euro im Jahr

Für die hochschulinterne Verteilung der Studienbeiträge gilt ab dem Jahr 2009 ein neues Verfahren. Das Präsidium wird die Einnahmen in Höhe von schätzungsweise zwölf Millionen Euro jährlich in einen zentralen und einen dezentralen Anteil von 40 bzw. 60 Prozent aufteilen. Mit dem zentralen Anteil soll die Qualität von Lehre und Studium an der gesamten Universität kontinuierlich weiter optimiert werden. 500.000 Euro aus Studienbeiträgen fließen etwa in das Programm Leibniz-KIQS, das eine verbesserte Lehre zum Ziel hat. Darüber hinaus erhält die Universitätsbibliothek/Technische Informationsbibliothek (UB/TIB) 600.000 Euro, um damit verlängerte Öffnungszeiten zu finanzieren sowie 250.000 Euro für Literaturbeschaffung. Außerdem sollen die IT-Services für Studierende ausgedehnt werden. Geplant ist auch, die Ausstattung von Hörsälen und Seminarräumen weiter zu verbessern. Hierfür sind 2.120.000 Euro aus Studienbeiträgen vorgesehen.

Der dezentrale Anteil wird den Fakultäten automatisch und unmittelbar für eigenes Lehr- und Servicepersonal bzw. eigene Projekte zur Verfügung gestellt. Die Höhe der Zuweisungen an die einzelnen Fakultäten richtet sich nach der Anzahl der Studierenden. Entwickelt wurde das neue System von einer Arbeitsgruppe, an der auch Studierende beteiligt waren. In den Jahren 2007 und 2008 hatte das Präsidium die ersten Einnahmen aus Studienbeiträgen anhand von Projektvorschlägen an die Fakultäten verteilt. Hierdurch war es möglich, Defizite in der Lehre sehr gezielt zu bekämpfen.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Stefanie Beier, Pressesprecherin der Leibniz Universität, unter Telefon 0511 762 5355 oder per E-Mail unter beier@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 22.01.2009


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