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Leitung des Fraunhofer-Instituts an Professur an der
Leibniz Universität gekoppelt

Professur für Windenergietechnik wird neu geschaffen

Die Universitäten in Hannover, Oldenburg, Bremen und Kassel sowie das neu gegründete Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten, um die Forschung zur Windenergie in Deutschland weiter auszubauen. Die Leitung des Fraunhofer Instituts ist gekoppelt an eine neu geschaffene Professur für Windenergietechnik, die an der Leibniz Universität angesiedelt ist.

Das Institut soll im Lauf des Jahres 2009 um einen Standort in Kassel sowie um Projektgruppen in Hannover und Oldenburg erweitert werden. Mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen nach einer fünfjährigen Aufbauphase für nationale und internationale Auftraggeber forschen. Das Institut entsteht aus einer Zusammenführung des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik e. V. (ISET) in Kassel und des Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik (CWMT) in Bremerhaven.

Die Leibniz Universität und das IWES wollen im Fachgebiet Windenergietechnik in Lehre und Forschung kooperieren. Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre stehen unter anderem die Technologie von Windenergieanlagen und ihre Systemkomponenten. Die Forscherinnen und Forscher wollen sich darüber hinaus mit Materialien, Bauweisen, Auslegung und Betriebsführung der Anlagen sowie mit Konstruktionen und Verfahrenstechniken des Leichtbaus befassen. Auch die Umweltbedingungen beim Betrieb von Offshore-Windparks sollen analysiert und bewertet werden. Die Professur ergänzt das Forschungskonzept der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie ideal und baut auf dort bereits vorhandene Stärken auf.

Mehr Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Bundesumweltministeriums unter: www.bmu.de/allgemein/aktuell/160.php


Presseinformation vom 09.02.2009


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