Termintipp: Antimaterie und der Zugang zur Unsichtbarmachung
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie
Zu Vorträgen, Posterbeiträgen und Firmenausstellungen lädt die Deutsche Gesellschaft für Kristallographie während ihrer Jahrestagung vom 9. bis 12. März 2009 im Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, ein.
Die internationale Tagung befasst sich mit aktuellen Themen der Grundlagenforschung und neuester Materialentwicklungen. Mehr als 100 Vorträge und 200 Posterbeiträge, umrahmt von einer Industrieausstellung im Lichthof des Welfenschlosses, dokumentieren die zentrale Stellung der Kristallographie im Zusammenspiel zwischen Physik und Chemie, Bio-, Geo- und Materialwissenschaften. Das Programm der Tagung bietet Plenarvorträge unter anderem zur Materialchemie der Nichtmetallnitride, zur Entwicklung von Metamaterialien und optischer Antimaterie, zu Quasikristallen mit höherdimensionaler Raumgruppe, Polaronen und Bipolaronen in Supraleitern, mit einem neuen Blick in Materialien des Erdinneren, zur Struktur des Stresshormonrezeptors und kontrollierten Kristallisation neuer Materialien. Die Themen spannen den Bogen zwischen den strukturellen Grundlagen und praktischen Anwendungen.
"Ohne Kristallographie gäbe es kein vernünftiges Verständnis vom Aufbau der uns umgebenden festen Materie. Wir würden nicht wissen, wie die Anordnung der Atome in Holz, Glas, Porzellan oder Hochleistungswerkstoffen ist und wie diese für bestimmte Eigenschaften sinnvoll zu optimieren ist", erläutert Dr. Claus Rüscher, apl. Prof. der Arbeitsgruppe Kristallographie des Instituts für Mineralogie der Leibniz Universität und Organisator der Tagung. Tagungspräsident ist in diesem Jahr Prof. Josef-Christian Buhl, stellvertretender Sprecher des Zentrums für Festkörperchemie und neue Materialien.
Wann? Montag, 9. März, bis Donnerstag, 12. März 2009
Wo? Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, Lichthof
Web? www.conventus.de/dgk2009
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Claus Rüscher, Institut für Mineralogie, unter Telefon 0511 762 4888 oder per E-Mail unter c.ruescher@mineralogie.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 23.02.2009