Brandschutz und energetische Sanierung
Leibniz Universität setzt Geld aus dem Konjunkturprogramm für Modernisierungen ein
Ein umfangreiches Sanierungsprogramm steht in den kommenden zwei Jahren an der Leibniz Universität Hannover an. Die Universität erhält 13 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket, wie das Landeskabinett am 3. März 2009 beschlossen hat. Die Summe wird an der Leibniz Universität für energetische Sanierungen und Brandschutz eingesetzt.
Voraussichtlich stehen drei größere Projekte an, die in diesem und im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen. Das Gebäude des Instituts für Botanik an der Herrenhäuser Straße 2, das WMR-Gebäude in der Appelstraße, das von den Fakultäten für Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Mathematik und Physik sowie Elektrotechnik genutzt wird, sowie das Bibliothekshauptgebäude der TIB/UB, Welfengarten 1B, werden saniert. In der Appelstraße und in der Herrenhäuser Straße stehen energetische und brandschutztechnische Maßnahmen an. Beide Gebäude sind 1972 gebaut und müssen an gesetzliche Vorgaben angepasst werden. Bei der energetischen Sanierung geht es darum, den Energieverbrauch zu senken, indem etwa alte Gebäudetechnik erneuert wird, Wände gedämmt und Fenster ausgetauscht werden. Die veranschlagten Kosten betragen für das Gebäude in der Herrenhäuser Straße rund 4,9 Millionen Euro, für das WMR-Gebäude etwa 3,9 Millionen Euro.
Auch im Bibliothekshauptgebäude, Baujahr 1962, stehen sowohl Maßnahmen zur energetischen Sanierung als auch zum Brandschutz an. So soll zum Beispiel das desolate Glasdach des Katalogsaals erneuert werden. Eingebaut werden sollen moderne Brandmeldesysteme zur Sicherstellung der Rettungswege sowie Rauch- und Wärmeabzüge. Auch im großen Magazinbereich im Untergeschoss müssen Brand- und Rauchabschnitte gebildet werden. Die voraussichtlichen Kosten betragen 4,25 Millionen Euro.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr.-Ing. Ralph Haas, Sachgebietsleiter Bauplanung und Bauunterhaltung, unter Telefon +49 511 762 3012 oder per E-Mail unter ralph.haas@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 05.03.2009