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Dem Stottern auf der Spur
 

Sommercamp für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene

Das Institut für Sonderpädagogik bietet von Sonntag, 5. Juli, bis Sonntag, 19. Juli 2009 eine zweiwöchige Intensivtherapie mit theater- und medienpädagogischen Elementen im Pfarrhof Bergkirchen am Steinhuder Meer an. Das Sommercamp richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 30 Jahren und ist auf 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Die Kosten für Therapie und Unterkunft betragen rund 1.200 Euro, die gegebenenfalls durch die Krankenkassen auf besonderen Antrag bezuschusst werden. Weitere Informationen unter folgendem Link: www.sommercamp-stottern.de. Telefonische Auskunft gibt Dipl.-Päd. Marion Borsutzky unter 0511. 762 17450 oder per E-Mail unter marion.borsutzky@ifs.phil.uni-hannover.de.

In die Therapiemaßnahmen fließen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Stottertherapie ein: Wichtig ist ein individuelles und umfangreiches Vorgehen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem Sprechen in vielfältigen Kommunikationssituationen wird von fachkundigen Therapeutinnen und Therapeuten sowie Studierenden der Leibniz Universität Hannover begleitet und unterstützt. Weitere Schwerpunkte sind die soziale Präsentation, Bereiche der Artikulation, Stimme und körperliches Ausdrucksverhalten. Ziel ist die gemeinsame Erarbeitung der normalen Aspekte des Sprechens mit und vor anderen, sowie ein entsprechendes Selbstbewusstsein für diese Situationen aufzubauen.

Das Lernen in Groß- und Kleingruppen und der ständige Umgang mit nicht stotternden Studierenden ist ein Ganztagsprogramm, das wesentlich intensiver wirkt als Einzeltherapien in einer Praxis.

Die stationäre Intensivtherapie des Stotterns, organisiert und durchgeführt von Lehrenden und Studierenden der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, ist ein Erfolgsmodell und für universitäre Einrichtungen einmalig im Praxisbezug.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Christiane Miosga vom Institut für Sonderpädagogik unter Telefon +49 511 762 17397 oder per E-Mail unter christiane.miosga@ifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 26.03.2009


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