Termintipp:
Gewalt, Konflikt und Krieg in Tolkiens Werken
Tolkien Seminar 2009 an der Leibniz Universität Hannover
Krieg ist ein zentrales thematisches Element in J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“. Aber inwieweit bestimmen Gewalt, Konflikt und Krieg Tolkiens gesamte Werke? Schreiben Tolkiens literarische Modelle, wie Märchen, Epos und Abenteuergeschichte, den Gebrauch von Gewalt vor, oder gibt es in seinen Werken auch ausgleichende pazifistische Elemente? Diesen und weiteren Fragen geht das Tolkien Seminar 2009 nach. Prof. Rainer Emig vom Englischen Seminar der Leibniz Universität Hannover konnte die Deutsche Tolkien Gesellschaft überzeugen, das Seminar in diesem Jahr an der Universität zu veranstalten.
Forscherinnen und Forscher aus allen Disziplinen haben Gewalt, Konflikt und Krieg bei Tolkien aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht und sprechen über Themen wie „Gibt es Macht ohne Gewalt?“, „Sprache und Gewalt – die Orks, die Ents und Tom Bombadil“ oder „Tolkien as a War Poet“. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.
Prof. Rainer Emig lehrt englische Literatur und Kulturwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover. Sein Forschungsgebiet umfasst unter anderem die Verbindung zwischen Literatur und Medien, Geschlechterforschung, Gewalt und Krieg in Literatur und Kultur sowie kulturelle Differenzen, ihre Probleme und mögliche Überwindung.
Wann? Freitag, 24. April bis Sonntag, 26. April 2009
Wo? Conti-Campus, Hörsaal 1503.003, Königsworther Platz 1, 30159 Hannover
Web: www.tolkiengesellschaft.de
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Rainer Emig, Englisches Seminar, unter Telefon +49 511 762 3209 oder per E-Mail unter rainer.emig@engsem.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 15.04.2009