Fest der Demokratie
Leibniz Universität Hannover beteiligt sich am Fest der Demokratie
Das Präsidium, die Dekanate der Fakultäten, der Senat, der Hochschulratsvorsitzende und die Personalräte der Leibniz Universität Hannover schließen sich der Kampagne der Stadt: "Hannover steht auf - gegen rechts" an, mit der sich die Stadt am Bündnis "bunt statt braun" des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und weiterer Partner zum
1. Mai 2009 beteiligt. Die Leibniz Universität Hannover folgt dem Aufruf der Landeshauptstadt, der beiden großen Kirchen, der Gewerkschaften und weiterer gesellschaftlicher Gruppen, sich in diesem Zusammenhang am Fest der Demokratie am Freitag, 1. Mai 2009 auf dem Klagesmarkt in Hannover zu engagieren.
Ab 10:30 Uhr betreut die Vizepräsidentin Prof. Gabriele Diewald den Stand der Leibniz Universität und ist stolz auf das Engagement der Beteiligten: "Noch nie hat es eine Aktion gegeben, an der sich spontan nahezu alle Gremien so klar positioniert haben und mitmachen.“ Der Standort des Universitätsstandes ist vom Kreisel Klagesmarkt aus gesehen linker Hand vom "Alex" neben der Hauptbühne und dem Jugendzelt direkt an der Straße "Am Klagesmarkt".
Das Leitbild der Leibniz Universität Hannover wird so auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt erlebbar, denn auf zwei Absätze machen die Akteure besonders aufmerksam:
Ethik der Wissenschaft – wir handeln verantwortungsbewusst
Durch unsere Lehre und Forschung wollen wir dazu beitragen, die drängenden Fragen der Zeit zu beantworten. Dabei ist uns die Freiheit von Forschung und Lehre ein wertvolles Gut. Sie beinhaltet die kritische Reflexion und die Abschätzung der Folgen unseres Handelns. …
Nach der Wahrheit suchen – wir sind neugierig und weltoffen
Die Erziehung zur intellektuellen und persönlichen Selbstständigkeit ist unser Ziel. Dabei sind wir kritisch und konstruktiv und fördern Kreativität und Dialogfähigkeit als Voraussetzung für innovatives Handeln. Wir sind weltoffen und leben Internationalität in Lehre und Forschung. Wir integrieren die ausländischen Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden und Gäste und fördern die interkulturelle Kompetenz aller Mitglieder der Leibniz Universität Hannover.
„Mit der Beteiligung setzen wir ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit, gegen Menschenverachtung und politischen Extremismus“, betont Präsident Prof. Erich Barke.
Presseinformation vom 29.04.2009