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Ausgezeichnet für Chancengleichheit
 

Leibniz Universität Hannover erhält zum dritten Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen

Für ihre Projekte zur Gleichstellung von Frauen und Männern hat die Leibniz Universität Hannover erneut das Prädikat Total E-Quality verliehen bekommen. Mit der Auszeichnung, die von den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, zeichnet der Verein Total E-Quality Deutschland e.V. Hochschulen aus, die sich besonders um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen. Die Leibniz Universität ist damit bereits zum dritten Mal in Folge unter den ausgezeichneten Hochschulen. Das Prädikat wird jeweils für drei Jahre vergeben.

Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität, der die Auszeichnung am 22. Juni 2009 in München entgegennehmen wird, freut sich über den erneuten Erfolg: "Gleichstellung von Frauen und Männern ist für die Leibniz Universität ein Qualitätsmerkmal, wie unsere erfolgreichen Maßnahmen in der Nachwuchsförderung und der Familienpolitik zeigen. Ich freue mich sehr, dass unser Einsatz bereits zum dritten Mal mit dem Total E-Quality Prädikat gewürdigt wurde.“

Überdurchschnittlich gut bewertet die Jury die Aktivitäten im Bereich Forschung, Lehre und Studium. "Im Bereich Karriere- und Personalentwicklung wurden erfolgreiche Projekte wie ,Mentoring für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft’ weitergeführt und um neue Programme wie ,fiMINT – wissenschaftliche Karriere für Frauen in den MINT-Fächern’ ergänzt. Die Einrichtung einer AG mit dem Ziel der Vertiefung der Genderforschung an der Fakultät für Maschinenbau passt sehr gut in das Konzept der Leibniz Universität Hannover, Frauen für Karrieren in den MINT-Fächern zu motivieren und zu unterstützen“, heißt es in der Begründung der Jury. Zu den MINT-Fächern zählen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die Leibniz Universität Hannover unterstützt seit den achtziger Jahren den Prozess der Gleichstellung von Frauen in Forschung, Lehre und Verwaltung mit einer Vielzahl von Programm- und Projektförderungen. Sie reichen von Mentoringprogrammen über Kinderbetreuungsangebote oder die Herbstuniversität für Schülerinnen bis hin zu Promotionsförderung und dem seit 1997 bestehenden Frauenförderplan.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Sozialwiss. Helga Gotzmann vom Gleichstellungsbüro unter Telefon +49 511 762 4016 oder per E-Mail unter agata.nowak@gsb.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 19.05.2009


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