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„Volksgemeinschaft“ –
Zwischenbilanz zu einer kontroversen Debatte

Tagung und Diskussio

Von Freitag, 2. Oktober, bis Sonnabend, 3. Oktober 2009, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während einer Tagung im Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover, über das Thema Volksgemeinschaft. „Volksgemeinschaft“ steht für eine erfolgreiche strategische Ausrichtung der Nationalsozialisten, denen es mit Hilfe dieser Parole gelang, große Teile der deutschen Gesellschaft für ihre Ideologie zu begeistern. Sie entwickelte sich nach 1933 zum zentralen Moment der NS-Ideologie. Die Tagung ist ein Teil des universitätsübergreifenden Forschungsprojekts „Nationalsozialistische Volksgemeinschaft – Konstruktion, gesellschaftliche Wirkungsmacht und Erinnerung vor Ort“, das vom Land Niedersachsen aus Geldern des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung gefördert wird. An dem Projekt sind neben der Leibniz Universität Hannover unter anderem die Georg-August-Universität Göttingen, die Universität Osnabrück, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Humboldt-Universität Berlin beteiligt.

Am Freitag, 2. Oktober 2009, 19 Uhr, spricht Prof. Norbert Frei, Universität Jena, über „Volksgemeinschaft in der Lebenswirklichkeit der NS-Zeit und der Erinnerungskultur der Deutschen“. Im Anschluss an den Vortrag stehen apl. Prof. Detlef Schmiechen-Ackermann, Sprecher und Projektleiter, und seine Kolleginnen und Kollegen Medienvertreterinnen und –vertretern für Fragen zum Thema und Projekt zur Verfügung. Bei Interesse besteht für Medienvertreterinnen und -vertreter auch die Möglichkeit, an der Tagung teilzunehmen. Um Anmeldung wird gebeten unter fons@hist.uni-hannover.de.


Wann? Freitag, 2. Oktober 2009, 19 Uhr (öffentlicher Abendvortrag). Im Anschluss besteht für Medienvertreter die Möglichkeit für Fragen an die Projektbeteiligten. Anmeldung unter: fons@hist.uni-hannover.de

Wo? Historisches Museum, Pferdestr. 6, 30159 Hannover

Web? www.foko-ns.de


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Karl-Heinz Schneider, Historisches Seminar, unter Telefon 0511 762 4432 oder per E-Mail unter Karl-Heinz.Schneider@hist.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 22.09.2009


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