Prof. Leo Kreutzer erhält Bundesverdienstkreuz
Germanistikprofessor wird für sein Engagement in Westafrika ausgezeichnet
Am Montag, 5. Oktober 2009, wird Prof. em. Leo Kreutzer in Berlin durch den Bundespräsidenten Host Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird Professor Kreutzers jahrzehntelanger Einsatz für die afrikanische Germanistik gewürdigt. Innerhalb der interkulturellen Germanistik hat sich der als "école de hanovre“ bekannt gewordene Forschungsansatz über den afrikanischen Raum hinaus etablieren können. Dieser Ansatz versteht sich als vergleichende Kulturwissenschaft. Die "Hannoversche Schule“ wird von zahlreichen afrikanischen und deutschen Germanistinnen und Germanisten repräsentiert, die von Prof. Leo Kreutzer am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover promoviert und habilitiert worden sind. Bereits 2006 zeichnete die Université Cheikh Anta Diop de Dakar (Senegal) Professor Kreutzer mit der Ehrendoktorwürde aus.
Der Germanistikprofessor lehrte von Mitte der 70-er Jahre bis 2002 an der Leibniz Universität Hannover und hatte damals den Lehrstuhl von Prof. Hans Mayer übernommen, bei dem er auch promovierte. Seit der Emeritierung von Professor Kreutzer werden die interkulturelle Literaturwissenschaft und die Kooperation zwischen dem Deutschen Seminar und verschieden Universitäten Afrikas von Dr. Hans-Peter Klemme weiter geführt. Aktuell wird eine beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) beantragte Institutspartnerschaft mit der Universität Cheik Anta Diop in Dakar (Senegal) vorbereitet.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Hans-Peter Klemme, Deutsches Seminar, unter Telefon +49 511 762 5903 oder per E-Mail unter hans-peter.klemme@germanistik.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 01.10.2009