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Solarprojekt sonnenhungrig ist ausverkauft!
 

Die Solaranlage auf dem Dach der Hauptmensa der Leibniz Universität Hannover ist fertig gestellt

Nach zweijähriger Bauzeit ist die Solaranlage des Projekts sonnenhungrig im November mit insgesamt 90 Photovoltaikmodulen vollständig ans Netz gegangen. Die Nachfrage nach Anteilen am Projekt war so groß, dass ein Drittel der Anlage noch einmal hätte verkauft werden können. Erfreulich ist, dass sonnenhungrig besonders mit dem Verkauf von Kleinstanteilen viele Studierende gewinnen konnte. Auch Forschung und Wissenschaft zeigen reges Interesse an der Solaranlage. Mehrere Institute planen, die Ertrags- und Einstrahlungsdaten der Anlage in Vorlesungen, studentischen Laboren und Forschungsarbeiten aktiv einzubinden. Das studentische Projekt sonnenhungrig leistet somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung, sondern fördert auch Forschung und Lehre für umweltfreundliche Energietechnik. Weitere Informationen unter www.sonnenhungrig.info.

sonnenhungrig ist auf Initiative des "Arbeitskreises Regenerative Energien“ (akre) der Leibniz Universität Hannover entstanden und gemeinsam mit Ökostadt e.V. errichtet worden. Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Erich Barke führt die Schirmherrschaft. "Das persönliche Engagement, das alle Beteiligten für das Gelingen von sonnenhungrig an den Tag gelegt haben, ist bemerkenswert“, lobt Heiner Schlote, Vorsitzender von Ökostadt, die sehr gute Zusammenarbeit.

Vor zwei Jahren begann die technische Umsetzung von sonnenhungrig. Die hannoversche Firma Corona Solar lieferte die Photovoltaikmodule. Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule 6 konstruierten, bauten und lieferten die Traggestelle. Die SMA Solar Technology AG stellte unentgeltlich die Wechselrichter. "Eine gute, zukunftsweisende Idee konnte mit sonnenhungrig umgesetzt werden“, freut sich akre-Mitglied Florian Herbst über die Fertigstellung. "Dass die Anlage jetzt nach Planungs- und Bauphase funktionstüchtig und greifbar auf dem Dach steht, fühlt sich großartig an.“

sonnenhungrig wird finanziert durch engagierte Bürgerinnen und Bürger, die nach dem teilSolar-Modell Anteile erwerben. In diesem von Ökostadt e.V. entwickelten Modell werden Anteile der Anlage gekauft und wieder an sonnenhungrig vermietet – ein Verfahren, das für die Anleger mit geringem Aufwand verbunden ist. "Wir fühlen uns durch die positive Resonanz und die Beteiligung der Bürger sehr in unserer Arbeit bestätigt“, bedankt sich Heiner Schlote und verweist auf weitere Projekte von Ökostadt e.V., die Interessierte unterstützen können.
Auch sonnenhungrig bietet Einrichtungen und Firmen weiterhin Beteiligung an der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts an.

Zahlen und Fakten:
1. 90 Module mit je 180 Wp Leistung (=16,2 kWp) verteilen sich auf
a 74 verkaufte ganze Module und
b 288 Kleinstanteile mit je 10 Wp
2. diese erzeugen ca. 15.000 kWh elektrische Energie pro Jahr
3. ein Kohlekraftwerk würde ca. 14,4 Tonnen Kohlenstoffdioxid im Jahr in die Luft blasen, die Einspeisung der Sonnenenergie durch die Solarzellen ist hingegen geräusch- und abgasfrei.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Florian Herbst, vom Projekt sonnenhungrig, unter Telefon 0176.23483781 oder per E-Mail unter herbst@sonnenhungrig.info gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 18.12.2009


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