Geodäten vermessen Innenraum der Michaeliskirche in
Hildesheim
Terrestrischer Laserscanner erzeugt dreidimensionales Bild und liefert präzise Messdaten
Sie ist eine der bedeutendsten Kirchen in Deutschland: St. Michaelis in Hildesheim. 2010 jährt sich die Grundsteinlegung des Baus zum tausendsten Mal. Das Jubiläum war Anlass für Landessuperintendent Eckhard Gorka, den Innenraum der Kirche genau vermessen zu lassen. Ein Team des Geodätischen Instituts der Leibniz Universität Hannover hat nun mittels eines terrestrischen Laserscanners erstmals ein präzises Bild des Innenraums geliefert. Dafür wurde der Laserscanner an unterschiedlichen Stellen der Kirche platziert, wo das Instrument jeweils eine dreidimensionale Punktwolke erzeugt hat. Die so gewonnen Daten wurden am Rechner zu einem großen Bild zusammengeführt und liefern nun einen dreidimensionales Abbild des Sakralbaus.
St. Michaelis wurde im vergangenen Jahr aufwändig restauriert. Die Feierlichkeiten zum 1000. Jahrestag der Grundsteinlegung beginnen am Freitag, 15. Januar 2010 mit einem Festgottesdienst, an dem die Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Bundespräsident Horst Köhler teilnehmen. Wer sich selbst ein Bild von der Kirche, die seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, machen möchte, kann sich im Internet unter http://www.st-michaelis-hildesheim.de/ informieren.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Jens-André Paffenholz vom Geodätischen Institut unter Telefon +49 511 762 3191 oder per E-Mail unter paffenholz@gih.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 13.01.2010