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Termintipp: Zwangssterilisation und Politiken der
Wiedergutmachung

Vortrag befasst sich mit den Praktiken in Tschechien, Deutschland und Norwegen

Prof. Kathrin Braun und Dr. Svea Luise Herrmann stellen in ihrem Vortrag "Eugenics and Restorative Justice. Zwangssterilisation und Politiken der Wiedergutmachung in Tschechien, Deutschland und Norwegen“ erste Ergebnisse aus ihrem von der DFG geförderten Forschungsprojekt vor.

Der Vortrag befasst sich mit der Frage, in welchem Maße und mit welchem Erfolg sich moderne, demokratische europäische Gesellschaften mit Programmen der unfreiwilligen Sterilisation in ihrer Vergangenheit auseinander setzen. Am Beispiel von Fallstudien zu Tschechien, Norwegen und Deutschland behandelt Dr. Svea Luise Herrmann vom Institut für Politische Wissenschaft an der Leibniz Universität Hannover folgende Fragen: Inwieweit, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Maße erkennen Staaten, die in der Vergangenheit die Sterilisation ohne Zustimmung der jeweiligen Person erlaubten, die Zwangssterilisation als Unrecht an? Sind sie bereit, die Opfer zu entschädigen? Im Vordergrund stehen die politischen und gesellschaftlichen Konstellationen und Dynamiken, die den Prozess der Auseinandersetzung mit diesen menschenrechtsverletzenden Eingriffen fördern oder behindern. Der Fokus liegt auf den in den Ländern jeweils zur Verfügung stehenden Interpretationsrahmen für die Diskussion um Unrecht und Entschädigung.

In der Bundesrepublik wurde die Zwangssterilisation beispielsweise lange Jahre nicht als Unrecht interpretiert. Norwegen und Tschechien problematisieren die unfreiwillige, aber nicht unbedingt rassistisch motivierte Sterilisation bis heute nicht.

Wann? Mittwoch, 20. Januar 2010, 18 Uhr

Wo? Leibniz Universität Hannover, Historisches Seminar, Im Moore 21,
30167 Hannover, Raum B 112

Web? www.erj-projekt.uni-hannover.de


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Svea Luise Herrmann, Institut für Politische Wissenschaft, unter Telefon 0511 762 19204 oder per E-Mail unter s.herrmann@ipw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 14.01.2010


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