Sehr geehrter Nutzer,
wir haben unseren Auftritt umgestaltet und einen barrierefreien Zugang mit Techniken wie CSS geschaffen. Leider unterstützt Ihr Browser diese Webstandards nicht komplett oder die Verwendung von Stylesheets ist ausgeschaltet.

Zur Navigation - Metanavigation überspringen |
Zum Inhalt - Navigation überspringen


Zusatznavigation

Leibniz Universität Hannover - Startseite Kontakt Sitemap Erweiterte Suche
Leibniz Universität Hannover: Welfenschloss
Leibniz Universität HannoverStudierendeStudieninteressierteAlumniBeschäftigteWissenschaftler/innenWirtschaftPresseSuche
Startseite > Aktuelles > Presse aktuell > Presseinformationen > Pik Leibniz

Ein Berg mit Namen Leibniz
 

Mathematik-Doktorand besteigt erstmals einen Gipfel in Kirgistan

Bild: Zwei Menschen besteigen den Berg Kai Arzdorf hat in seinem Leben schon höhere Berge bestiegen, aber der 5797 Meter hohe Gipfel des "Pik Leibniz“ in Kirgistan ist für den Mathematik-Doktoranden der Leibniz Universität und Bergsteiger etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit einer Gruppe des hannoverschen Alpinclubs hat er im September 2009 in einer abenteuerlichen Tour den Berg bestiegen. Von acht Hannoveranern schafften es letztlich nur drei auf den eisbedeckten Gipfel.

Kai Arzdorf und seinen Mitstreitern kam mit der Erstbesteigung eine wichtige Aufgabe zu: Sie durften den Gipfel in der kirgisischen Bergkette benennen. „Wir hatten mehrere Ideen, aber als Gruppe aus Hannover fanden wir den Namen ,Leibniz’ besonders passend“, sagt Kai Arzdorf: "Er ist positiv besetzt, hat Bezug zu unserer Heimatstadt, und als Mathematiker sagt mir der Name sowieso zu.“ Damit der Berg offiziell "Pik (russisch für "Berg“) Leibniz“ heißt, muss die Gruppe die Erstbesteigung persönlich in Moskau bei einer russischen Bergsteigerorganisation anmelden. "Unser russischer Bergführer Alexios Passalidis macht das in den nächsten Wochen“, sagt Kai Arzdorf.

Der 29-Jährige genießt nach der Tour in Kirgistan momentan den wiedergewonnenen Luxus des Stadtlebens. 20 Tage brauchte die Gruppe für den Weg zum Gipfel und zurück. Zu Beginn musste jede Menge Material ins Basislager und die weiteren Camps geschleppt werden. An das Zelten bei unter -15 Grad, gefriergetrocknete Nahrung und minimale Kleidungsausrüstung gewöhnte sich der Mathematik-Doktorand schnell. Seine Erfahrungen bei der Besteigung von 6000er-Gipfeln in Südamerika und Alaska kamen ihm zugute. Mit den Bedingungen kurz vor dem Gipfel hatte dann aber doch niemand gerechnet. Das Eis wurde so dünn, dass die Eisschrauben in der Steilwand nicht mehr sicher hielten. "Der psychische Druck war nicht ohne – jetzt durfte beim Klettern nichts mehr schiefgehen.“ Andere Expeditionen scheiterten bereits am "Pik Leibniz“. Aber die drei Hannoveraner und die zwei russischen Führer standen schließlich auf dem Gipfel.

Kai Arzdorf hat viele Ideen für weitere spektakuläre Abenteuer im Gebirge, aber als nächstes Großprojekt steht nun erst einmal seine Doktorarbeit auf dem Programm.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen und Fotomaterial steht Ihnen Dipl. Math. Kai Arzdorf unter Telefon +49 511 762 3519 oder per E-Mail unter arzdorf@math.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 27.01.2010


Zusatzinformationen

Presseinformationen suchen


Themen

Zeitraum

Service


Die aktuellen Inhalte dieser Seite können über ein RSS-Feed abonniert werden. Detaillierte Informationen zu den Feed-Angeboten der Leibniz Universität gibt es unter:


Fußzeile