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Leibniz Universität Hannover erhält 325.000 Euro aus
Professorinnenprogramm

Bund und Land fördern Regelprofessur im Fach „Sprach-Pädagogik und –Therapie“

Die Leibniz Universität Hannover ist bei der Ausschreibung des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern erfolgreich gewesen. Das unabhängige Expertengremium, welches sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement zusammensetzt, hat das Gleichstellungskonzept zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an der Leibniz Universität positiv begutachtet. Dies ist die Voraussetzung für die Förderung von bis zu drei Professuren an der Leibniz Universität.

"Die positive Begutachtung unserer Bewerbung basiert auf unseren bisherigen Gleichstellungserfolgen, aber auch auf unseren neuen ehrgeizigen Gleichstellungszielen“, sagt Helga Gotzmann, Gleichstellungsbeauftragte der Leibniz Universität Hannover. Die Ziele lauten:

- Erhöhung des Anteils von Frauen auf 20 Prozent in wissenschaftlichen Spitzenpositionen

- Karriere- und Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur

- Familienfreundlichkeit kontinuierlich weiterentwickeln und ausbauen

Die Förderung der ersten Professur wurde nun bewilligt. Professorin Ulrike Lüdtke lehrt seit dem 1. September 2009 im Fach für "Sprach-Pädagogik und –Therapie“ am Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover. Über einen Zeitraum von fünf Jahren fördert der Bund die Professur mit insgesamt 325.000 Euro.

Die Leibniz Universität Hannover hat sich im Gegenzug verpflichtet, jährlich 75.000 Euro für neue Gleichstellungsaufgaben auszugeben. Vorgesehen ist die Förderung des weiblichen Nachwuchses auf dem Weg zur Professur sowie die Doktorandinnenförderung.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Helga Gotzmann, Gleichstellungsbeauftragte der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3565 oder per E-Mail unter helga.gotzmann@gsb.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 09.03.2010


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