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SFB-Kolloquium: Bauteile und Werkzeuge lernen fühlen
 

Einladung zum 3. Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 653 „Genetik und Intelligenz – Neue Wege in der Produktionstechnik“ auf der Hannover Messe 2010

Bauteile suchen sich eigenständig ihren Weg durch die Produktion, Komponenten speichern ihre Fertigungsdaten, Produkte besitzen eine dauerhafte Identifizierung zur lückenlosen Rückverfolgung im Lebenszyklus, und Plagiate werden sofort erkennbar. Fahrwerkskomponenten überwachen ihren Zustand und veranlassen bei Bedarf selbstständig eine Inspektion. Zukunftsmusik? Der Sonderforschungsbereich (SFB) 653 "Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus - Nutzung vererbbarer, bauteilinhärenter Informationen in der Produktionstechnik“, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), spielt sie schon heute.

Ein Ziel des SFB ist es, Beanspruchungsinformationen aus dem Lebenszyklus im Bauteil selbst zu integrieren – das heißt: Es werden keine Speicherkomponenten mit solchen Informationen ergänzt, das Bauteil selbst weiß Bescheid. So speichert der Querlenker im Automobil aufgetretene Belastungen mithilfe der Materialeigenschaften. Überlastungen können dann sehr einfach durch Wirbelstrommessgeräte ausgelesen werden. Auch Werkzeuge können gentelligent sein: Fräser aus magnetischem Magnesium spüren Belastungszustände und können diese speichern. Anders ausgedrückt: Bei gentelligenten Bauteilen oder Werkzeugen fühlen nicht Sensoren, das Material selbst fühlt.

Am 22. April 2010 lädt der SFB im Rahmen der Hannover Messe 2010 nun zum 3. Kolloquium nach Hannover ein. Unter dem Motto "Genetik und Intelligenz – Neue Wege in der Produktionstechnik“ stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen 13 Teilprojekten zusammen mit Gastvortragenden aus der Industrie aktuelle Forschungsergebnisse und konkrete industrielle Anwendungsbeispiele vor.

Der SFB 653 ist seit fünf Jahren am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover (PZH) verankert. Am SFB sind außerdem zwei Institute der Elektrotechnik und Informationsverarbeitung der Leibniz Universität Hannover sowie das Laserzentrum Hannover beteiligt.

Das Kolloquium steht allen Interessierten offen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler freuen sich über einen regen Austausch zur Produktion der Zukunft. Der Eintritt ist für Besucherinnen und Besucher der Hannover Messe frei; eine Anmeldung wird erbeten bei Dipl.-Wirtsch.-Ing. Helge Henning, Geschäftsführung SFB 653, Tel. 0511 762 4989, E-Mail: henning@ifw.uni-hannover.de.

Wann? Donnerstag, 22. April 2010, Beginn: 9.30 Uhr

Wo? Hannover Messe, CC-Convention Center – Saal Frankfurt

Web? www.sfb653.uni-hannover.de


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Wirtsch.-Ing Helge Henning vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter Telefon 0511 762 4989 oder per E-Mail unter henning@ifw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 24.03.2010


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