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Dem Stottern auf der Spur
 

Sommercamp für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene

Die Abteilung Sprachpädagogik und –Therapie des Instituts für Sonderpädagogik bietet von Sonntag, 18. Juli, bis Sonntag, 1. August 2010 eine zweiwöchige Intensivtherapie mit theater- und medienpädagogischen Elementen im Pfarrhof Bergkirchen am Steinhuder Meer an. Das Sommercamp richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 30 Jahren und ist auf 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Weitere Informationen unter folgendem Link: www.sommercamp-stottern.de. Telefonische Auskünfte geben Dipl.-Päd. Marion Borsutzky oder Manuela Kähler unter 0511 762 17470 oder mobil unter 0176 9681479.

In die Therapiemaßnahmen fließen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Stottertherapie ein: Wichtig ist ein individuelles und umfangreiches Vorgehen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem Sprechen in vielfältigen Kommunikationssituationen wird von fachkundigen Therapeutinnen und Therapeuten sowie Studierenden der Leibniz Universität Hannover begleitet und unterstützt. Weitere Schwerpunkte sind die soziale Präsentation, Bereiche der Artikulation, Stimme und körperliches Ausdrucksverhalten. Ziel ist, die gemeinsame Erarbeitung der normalen Aspekte des Sprechens mit und vor anderen, sowie ein entsprechendes Selbstbewusstsein für diese Situationen aufzubauen.

Das Lernen in Groß- und Kleingruppen und der ständige Umgang mit nicht stotternden Studierenden ist ein Ganztagsprogramm, das wesentlich intensiver wirkt als Einzeltherapien in einer Praxis.

Die stationäre Intensivtherapie des Stotterns, organisiert und durchgeführt von Lehrenden und Studierenden der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, ist ein Erfolgsmodell, das in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal startet, und für universitäre Einrichtungen einmalig im Praxisbezug ist.



Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen stehen Ihnen Dr. Christiane Miosga und Dipl.-Päd. Marion Borsutzky vom Institut für Sonderpädagogik unter Telefon +49 511 762 17397/ -17470 oder per E-Mail unter christiane.miosga@ifs.phil.uni-hannover.de oder marion.borsutzky@ifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 04.05.2010


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