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Hochschulforschung auch für „die Kleinen“ nutzbar machen
 

Wie kommen kleine und mittlere Unternehmen an wertvolles Know-how aus der Hochschulforschung?

Wie kommen kleine und mittlere Unternehmen an wertvolles Know-how aus der Hochschulforschung, wie können sie Innovationen nutzen? Die PZH GmbH der Leibniz Universität Hannover hat in der Modellregion Weserbergland plus gezeigt, wie es geht. Als Auftakt für eine "Technologietransfer-Wanderausstellung“ stellten sich in Stadthagen nun die Akteurinnen und Akteure den Unternehmen der Region vor.

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Hochschulen folgten gestern, am 19. Mai 2010, der Einladung der Weserbergland Region plus und der NBank, der Investitions- und Förderbank Niedersachsens. Gemeinsam mit den Innovationsberatern der PZH GmbH hatten diese das Forum für Technologietransfer 2010 organisiert. Interessiert verfolgten die Gäste, was beteiligte Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler, Firmenvertreterinnen und -vertreter über ihre gemeinsamen Projekte erzählen konnten – etwa über den Effekt, den das Design einer Entgratungsanlage der Anlagen Technik Luhden GmbH auf die Marktpositionierung hatte oder über die Wirkung einer effizienzorientierten Analyse von Produktionsabläufen bei der Sollingglas Bau und Veredelungs GmbH & Co. KG.

Im Forum präsentierten mehr als 20 Akteurinnen und Akteure – darunter Institute der Leibniz Universität, insbesondere des Produktionstechnischen Zentrums PZH, Institute der Fachhochschule Hannover, beteiligte Unternehmen aus dem Weserbergland, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammer Hannover und natürlich die Wirtschaftsfördererinnen und -förderer der Landkreise – welche Wege möglich sind, um vom Wissen aus der Hochschullandschaft zu profitieren. Dr. Sabine Johannsen, Vorstand der NBank, freute sich besonders über das große Interesse. Von ihr kam die Idee zu dieser Veranstaltung. "Die Kooperationen, die im Rahmen der Modellregion Weserbergland plus entstanden sind, sprechen eine klare Sprache: Die Zusammenarbeit mit Hochschulinstituten bringt den Unternehmen oft den entscheidenden technologischen Vorteil“, erklärt sie. Daher hatte sie vorgeschlagen, einige Projekte sichtbar zu machen und damit an konkreten Beispielen zu zeigen, was sonst eher theoretisch und weit entfernt vom unternehmerischen Alltag zu sein scheint.

Auch Manfred Schweer zieht eine erste positive Bilanz – er ist als Technologieberater bei der PZH GmbH tätig und seit mehr als zehn Jahren von den Landkreisen des Weserberglands beauftragt, für die Unternehmen den Kontakt zu den Hochschulen herzustellen. In dieser Zeit hat er viele Projekte erfolgreich vermittelt. "Die Kooperationsbeispiele und die Angebote, die all die Akteure hier sehr übersichtlich zusammengetragen haben“, so Schweer, "sollen über diesen Nachmittag hinaus als Beispiel und Anregung für eine Zusammenarbeit dienen. Deshalb gestalten wir aus dieser Veranstaltung eine Wanderausstellung, die in jedem der vier Landkreise - Holzminden, Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Nienburg – in den nächsten Monaten an jeweils zwei öffentlichen Standorten, etwa in den Banken, zu sehen sein wird.“ Parallel dazu ist die Broschüre "Wissens- und Technologietransfer für die Landkreise der Region Weserbergland plus“ erschienen; beide Vorhaben werden unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen der Technologieberater Dipl.-Ing. Manfred Schweer von der PZH GmbH unter Telefon 0511 762 19769 oder per E-Mail unter schweer@pzh-gmbh.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 20.05.2010

 


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