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Zeit für Leibniz!
 

Binäre Uhr im Merchandising-Programm der Leibniz Universität Hannover

Bild: Binär Uhr der Leibniz Universität Hannover Punkte statt Zeiger: Neuer Merchandising-Artikel der Leibniz Universität Hannover ist eine Binäruhr, bei der die Zeit von Leuchtdioden angezeigt wird. Von links nach rechts steht eine Zweierreihe jeweils für die Stunden, Minuten und Sekunden. Von unten nach oben zeigen die LEDs die Zahlen 1, 2, 4 und 8 an. Diese Werte ergeben senkrecht pro Reihe addiert die (digitale) Uhrzeit. Erhältlich ist die Binäruhr zum Preis von 47,20 Euro im ServiceCenter im Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover.

Gottfried Wilhelm Leibniz, der Namenspatron der Hochschule, hätte seine Freude an dieser Uhr gehabt – das Universalgenie hat das Binärsystem entwickelt, welches heute die Grundlage der Computertechnologie ist. Im Neujahrsbrief vom Januar 1697 an Herzog Rudolf August von Wolfenbüttel hat Leibniz zum ersten Mal das neue Zahlensystem skizziert. Das Binärsystem, auch Dual- oder Zweiersystem genannt, benutzt nur zwei Ziffern zur Darstellung von Zahlen. Im Gegensatz zum üblichen Dezimalsystem, in dem die Ziffern 0 bis 9 gebraucht werden, arbeitet das Binärsystem nur mit den Ziffern Null und Eins. Für diese Ziffern werden häufig die Symbole 0 und 1 verwendet. Die durch das Dualsystem dargestellten Zahlen heißen Dualzahlen oder Binärzahlen.

In der elektronischen Datenverarbeitung können nur zwei Zustände unterschieden werden, zum Beispiel "Strom fließt“ und "Strom fließt nicht“. Ausdruck dafür sind die beiden Ziffern 1 ("An“) und 0 ("Aus“). Leibniz interpretierte sein Zahlensystem im Sinne der Schöpfung, in der aus dem Nichts (der Null) und Gottes Wort (der Eins) die gesamte Welt entstanden sei. Er fasst dies in dem Satz "omnibus ex nihilo ducendis sufficit unum“ (um alles aus dem Nichts herzuleiten, genügt Eines) zusammen. Originär ist, dass Leibniz das binäre Zahlensystem und das Verständnis von Welt als Schöpfung in Beziehung setzt.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Jessica Lumme, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter lumme@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 03.06.2010


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