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Besuch des Niedersächsischen Kultusministers im TechLab der
Leibniz Universität Hannover

Dr. Bernd Althusmann informierte sich über das Konzept des Schülerinnen- und Schülerlabors TechLab

Bild: Besuch des Kultusministers Dr. Bernd Althusmann im TechLab 2010 Der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Begleitung von Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall und Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, das TechLab besucht. Während eines Rundgangs durch die verschiedenen Labore informierte er sich über die Möglichkeiten der Förderung von Schülerinnen und Schülern in Technik, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Der Sprecher der Lenkungsgruppe TechLab, Prof. Heyno Garbe, erläuterte das Konzept des TechLab. Dr. Bernd Althusmann lobte das große Engagement aller Beteiligten.

Das Schülerlabor TechLab an der Leibniz Universität Hannover ist ein Projekt zur Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Interesses von Schülerinnen und Schülern. Es besteht seit November 2005 und wurde von den Fakultäten Maschinenbau, Mathematik und Physik sowie Elektrotechnik und Informatik in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium eingerichtet.

Maßgeblich gefördert wird das TechLab seit seiner Gründung von der Stiftung NiedersachsenMetall. In diesem Jahr unterstützt sie es mit 10.000 Euro, die unter anderem in die Entwicklung eines neuen Versuchs zur innovativen RFID-Technologie investiert werden. „Als Stiftung des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen ist es unser Ziel, junge Menschen für naturwissenschaftlich-technische Berufsfelder zu interessieren,“ berichtet Geschäftsführer Olaf Brandes. „Dazu führen wir jährlich rund 250 Projekte durch und fördern zudem Institutionen wie das TechLab. Denn hier können Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen und Altersstufen ergänzend zum regulären Unterricht praxisnah und anschaulich Naturwissenschaft und Technik erleben.“ Das Schülerlabor wird außerdem von weiteren bekannten Unternehmen aus der Region unterstützt (HÜTTENES-ALBERTUS Chemische Werke GmbH, VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken AG, VOLKSWAGEN AG u.a.).

Ziel des TechLab ist es, dem Nachwuchsmangel in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begegnen. Das TechLab bietet eine wichtige Schnittstelle zwischen Schule und Universität. Das Labor wird von drei Lehrern und einem Wissenschaftler geleitet. Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler besuchen das TechLab im Jahr. 90 Prozent von ihnen kommen aus der Region Hannover. 74 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchen das Gymnasium, 11 Prozent die Gesamtschule, jeweils vier Prozent die Real- oder Hauptschule.

Schülerinnen und Schüler sollen möglichst frühzeitig eine breite Förderung erhalten – speziell in Technik und Ingenieurwissenschaften. Deshalb bietet das TechLab die Möglichkeit, bereits ab der Klassenstufe 8, also vor der endgültigen Berufswahl, Experimente im technischen Bereich durchzuführen. Jeweils eine Schulklasse, aufgeteilt in kleine Gruppen, experimentiert an Alltagsgegenständen wie beispielsweise Handy, Fahrrad oder CD Player. Schülerinnen und Schüler können handlungsorientiert Ingenieuraufgaben, die in diesen Geräten stecken, selbstständig entdecken und lösen.




Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Heyno Garbe, Sprecher der Lenkungsgruppe TechLab, unter der Telefonnummer 0511 762 3760 oder per E-Mail unter garbe@geml.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 18.08.2010

 


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Verantwortlich Kommunikation/Marketing, letzte Änderung 18. August 2010 , 14:57 Uhr
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