Wissen schaffen über Nacht
Druckfrisch: Die Leibniz Universität präsentiert das Programm der „Nacht, die Wissen schafft“
Am Sonnabend, 30. Oktober 2010, ist es soweit: Um 18 Uhr startet die zweite "Nacht, die Wissen schafft“ an der Leibniz Universität Hannover. Bis 24 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die wissenschaftlichen Kulissen der Universität werfen. Mehr als 140 Vorträge, Experimente, Führungen, Mitmachaktionen und Ausstellungen stehen auf dem Programm, das Prof. Klaus Hulek, Vizepräsident für Forschung an der Leibniz Universität, am Dienstag, 28. September 2010, während einer Pressekonferenz vorgestellt hat. "In der Nacht, die Wissen schafft, können Interessierte exzellente und aktuelle Forschung an der Hochschule live erleben“, sagte er. Stellvertretend für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure sind eine Wissenschaftlerin und zwei Wissenschaftler auf drei Programmpunkte näher eingegangen. Theda Minthe, die Leiterin des Sachgebietes "Wissenschaftsstadt Hannover“ im Büro des Oberbürgermeisters, stellte im Anschluss den "November der Wissenschaft“ vor.
Dr. Fritz Schulze Wischeler, Geschäftsführer des Laboratoriums für Nano- und Quantenengineering (LNQE), wird während der "Nacht, die Wissen schafft“ das interdisziplinäre Forschungszentrum in einem Kurzvortrag präsentieren. Im Anschluss gibt es eine Führung durch Labore, Reinräume und weitere Arbeitsbereiche.
Prof. Dr.-Ing. Ralf Günter Berger, Dr. Diana Linke und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Lebensmittelchemie beantworten die Frage "Was taugen moderne Lebensmittel eigentlich?“ In dem Vortrag "Gene, Gefahren, Genüsse“ mit anschließenden Experimenten erklären sie, ob es in Lebensmitteln giftige Stoffe gibt, die den menschlichen Organismus schädigen könnten. Welche Geruchs- und Geschmacksstoffe lassen Lebensmittel zum sensorischen Erlebnis werden? Besucherinnen und Besucher können unter Anleitung Inhaltsstoffe, die in Lebensmitteln vorhanden sind, untersuchen und Aromen testen.
Prof. Alfred Effenberg ist Geschäftsführender Leiter des Instituts für Sportwissenschaft. Dort werden Dr. Gerd Schmitz und Simone Lotz Besucherinnen und Besuchern zeigen, wie sich Sportlerinnen und Sportler in spielentscheidenden Situationen verhalten. In einem Experiment können Interessierte ausprobieren, wie es um das eigene Entscheidungsverhalten in komplexen Spielsituationen bestellt ist. Eine im Institut aktuell entwickelte Forschungsmethode, deren Ansatz Professor Effenberg heute präsentierte, findet dabei Anwendung.
Die "Nacht, die Wissen schafft“ ist eine Veranstaltung im November der Wissenschaft, einem Projekt der Initiative Wissenschaft Hannover, an dem sich mehr als 70 Institute und Organisationen, beispielsweise die hannoverschen Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen, Museen und Labore mit mehr als 150 Veranstaltungen beteiligen. Ziel der Initiative sei es, die Attraktivität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Hannover weiter zu steigern, sagte Theda Minthe. "Wir zeigen, dass Forschung und Lehre in Hannover hervorragend und spannend sind!“ Der offizielle Auftakt des Novembers der Wissenschaft ist am Freitag, 29. Oktober 2010, im Neuen Rathaus in Hannover. Mehr unter: www.science-hannover.de
Bereits 2008 begeisterte "Die Nacht, die Wissen schafft“ an der Leibniz Universität Hannover rund 10.000 Besucherinnen und Besucher. Auch in diesem Jahr können sich Interessierte auf der Website www.dienachtdiewissenschaft.de ihr persönliches Programm für den Abend zusammenstellen. Unter diesem Link finden sich alle Veranstaltungen und weitere Informationen zur "Nacht, die Wissen schafft“. Wir danken unserem Sponsor VisionConnect für die Erstellung der Website.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen das Team der Pressestelle der Leibniz Universität Hannover unter Telefon 0511 762 5342 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 28.09.2010