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Moderner Zeitgeist mit dem Charme der 50er Jahre
 

Die Renovierungsarbeiten des ehemaligen Conti-Direktionsgebäudes am Königsworther Platz sind abgeschlossen – Eröffnungsfeier am 28. Oktober 2010

Bild: Bild: Foyer des Conti-Gebäudes Wände aus Glasbausteinen, ein Foyer mit geometrisch angeordneten, farblich abgestimmten Fußboden-Mustern, eine geschwungene, ausladende Treppe, die zur ehemaligen Vorstandsetage führt: Der Eingangsbereich der früheren Hauptverwaltung der Continental AG sieht heute nahezu identisch aus wie bei seiner Einweihung im Jahr 1953. In einem aufwändigen Renovierungsverfahren hat die Leibniz Universität Hannover nun auch das Ambiente des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Direktionsgebäudes im Stil der 50er Jahre renovieren lassen. Die Arbeiten innerhalb des zweiten Bauabschnittes sind fertig gestellt – die offizielle Eröffnungsfeier findet am Donnerstag, 28. Oktober 2010, um 12 Uhr im Foyer des ehemaligen Direktionsgebäudes statt.

"Die beauftragten hannoverschen Architekten haben den Charme der 50er Jahre mit modernen Elementen gemixt und ein neues Farbkonzept für das Gebäude entwickelt“, sagt Dr. Hartmut Lehne, Geschäftsführer der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Unter anderem wurde die indirekte Beleuchtung im Foyer so angepasst, dass energiesparende Glühbirnen darin Platz finden. Der ursprüngliche Bodenbelag aus Gummi, der heute nicht mehr hergestellt wird, ist durch Linoleum ersetzt worden. Außerdem wurde der Bodenbelag in den Fluren der vier Etagen sowie im Treppenhaus erneuert. In neuem Glanz erstrahlen ebenfalls die dort vorhandenen sechs Seminarräume sowie die zwei studentischen IT-Räume. Für die Studierenden wurden Arbeitstische in den jeweiligen Flurnnischen geschaffen, wo sie beispielsweise für anstehende Prüfungen lernen können. "Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der hannoverschen Architekten und der beauftragten Spezialfirmen“, sagt Prof. Michael Breitner, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Ernst Zinsser, einer der bekanntesten Architekten der Nachkriegszeit, war mit seinem Kollegen Werner Dierschke für den endgültigen Bauentwurf zuständig. Zinsser war Professor für Entwerfen und Gebäudekunde im Fachbereich Architektur der Technischen Hochschule Hannover – der heutigen Leibniz Universität. Das in den Gebäudekomplex integrierte 15-stöckige Hochhaus war damals für kurze Zeit Deutschlands höchster Nachkriegsbau und erregte nationales Aufsehen. Heute steht der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz. Seit 1994 beherbergt das ehemalige Conti-Domizil unter anderem die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Hartmut Lehne, Geschäftsführer der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon 0511 762 3785 oder per E-Mail unterlehne@wiwi.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 21.10.2010

 


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