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Erhellende Nacht für Wissenshungrige
 

Rund 12.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur „Nacht, die Wissen schafft“

Foto: Welfenschloss bei Nacht Womit beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Leibniz Universität Hannover? Was geschieht hinter den Türen von Laboratorien und Forschungseinrichtungen? Rund 12.000 Besucherinnen und Besucher wollten etwas über Lehre und Forschung an der Hochschule erfahren und kamen zur "Nacht, die Wissen schafft“. 80 Institute und Einrichtungen der Leibniz Universität hatten am Sonnabend, 30. Oktober 2010, von 18 Uhr bis Mitternacht ihre Türen geöffnet. An den verschiedenen Standorten rund um das Hauptgebäude im Welfengarten, im Produktionstechnischen Zentrum (PZH) in Garbsen und im Wellenkanal in Marienwerder gab es insgesamt mehr als 140 Vorträge, Führungen, Mitmachaktionen und Experimente. Bereits 2008 begeisterte die "Nacht, die Wissen schafft“ 10.000 Besucherinnen und Besucher. "Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr noch mehr Erwachsene und Kinder für Wissenschaft begeistern konnten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover.

Die ersten Besucherinnen und Besucher kamen bereits vor dem offiziellen Beginn um 18 Uhr, um einen ersten Eindruck von der Universität zu bekommen. Wenig später war der Lichthof im Hauptgebäude mit Wissenschaftsinteressierten gefüllt, die der Big Band und dem Collegium Musicum der Leibniz Universität lauschten oder sich Getränke und Snacks, angeboten vom Studentenwerk Hannover, gönnten. Einige von ihnen nutzten die Möglichkeit, eine Führung durch die Räume der Hochschule zu erleben.

Cornelia und Josef Grave waren mit ihren Zwillingen Adrian und Franziska extra aus Meppen für die "Nacht, die Wissen schafft“ nach Hannover gekommen: „Die Führung zur Geschichte der Universität hat uns gut gefallen“ - die Familie ist sich einig.

Allein im PZH wurden mehr als 1.800 Gäste gezählt, die das weltweit erste serienmäßig gefertigte Automobil bestaunten, einen Roboter an die Hand nehmen konnten oder lernten, wie eine Thermografiekamera arbeitet und wofür sie genutzt werden kann. Die Kinder begeisterte besonders die Schatzsuche auf dem Gelände des PZH. Im Wellenkanal des Forschungszentrums Küste gab es bis zu 2,50 Meter hohe Wellen zu bestaunen, hier waren rund 1.400 Interessierte. Einer der prominentesten Teilnehmer der "Nacht, die Wissen schafft“ war Fernsehrichter Alexander Hold. Der Jurist nahm an einer Podiumsdiskussion des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht teil. Rund 400 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich im Hörsaal auf dem Conti-Campus zu informieren, welches Bild der Justiz Gerichtsshows in der Öffentlichkeit vermitteln. Direkt im Gebäude gegenüber konnten Besucherinnen und Besucher beim Institut für Umweltökonomik und Welthandel etwas über Kaffeesorten lernen und an einem Spiel teilnehmen, das die Probleme von Kleinbauern in Afrika verdeutlichte.

Sich einmal so fühlen wie der Mensch auf der berühmten Anatomiezeichnung von Leonardo da Vinci – bei den Geodätinnen und Geodäten war es möglich. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit und ließen sich mit seitlich ausgestreckten Armen ablichten. Die Aktion war Bestandteil einer elfteiligen Rallye, die durch das gesamte Gebäude an der Nienburger Straße führte. Dort konnten die Gäste außerdem erfahren, warum Höhenluft leicht macht und den Mars in dreidimensionaler Darstellung betrachten. Ein paar Schritte weiter in der Callinstraße drängten sich Besucherinnen und Besucher, um den Mars-Exploration-Rover in Aktion zu erleben. Der Andrang war so groß, dass zusätzliche Veranstaltungen angeboten wurden.

Erstmals konnten neugierige Nachtschwärmer das Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE) besichtigen. Das LNQE-Gebäude war vor knapp einem Jahr als bundesweit einmaliges Laboratorium für Spitzenforschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie eingeweiht worden.

Noch mehr Wissen gibt es während des "Novembers der Wissenschaft“ bis zum 21. November 2010 - einem Projekt der Initiative Wissenschaft Hannover, an dem sich 70 Einrichtungen mit mehr als 150 Veranstaltungen beteiligen. Mehr dazu unter www.science-hannover.de.




Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Jessica Lumme, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon 0177 3734026 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 30.10.2010

 


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