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Termintipp: Wie viel Verbraucherschutz verträgt der
elektronische Handel?

Das Institut für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover lädt zur Diskussion zu aktuellen Änderungen im Fernabsatzrecht ein

Die Richtlinien und Vorschriften, die beim Verkauf von Waren im Internet zur Geltung kommen, sind so zahlreich, dass nur noch Experten den Durchblick behalten. Aktuelle Änderungen im Fernabsatzrecht haben zusätzlich starke Auswirkungen auf das Betreiben von Webshops. Deshalb stehen Händler, die ihre Produkte im Online-Shop oder auf Online-Marktplätzen anbieten, immer unter scharfer Beobachtung. Denn die Konkurrenz lässt missachtete oder falsch ausgelegte wettbewerbsrechtliche Vorschriften, Informations- und Hinweispflichten mit einer Abmahnung ahnden. Grundsätzlich sind fehlende oder falsche Verbraucherinformationen – beispielsweise im Zusammenhang mit dem Widerrufs- und Rückgaberecht im Fernabsatzhandel – wohl der häufigste Grund für Abmahnungen. Viele der zu beachtenden Vorschriften basieren auf dem Verbraucherschutz. Die Veranstaltung des Instituts für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover am Montag, 15. November 2010, wird darauf eingehen und sich dabei auf das Fernabsatzrecht konzentrieren.

Wann? Montag, 15. November 2010, 18 Uhr

Wo? Conti-Hochhaus, Königsworther Platz 1, Raum 805

Web? www.iri.uni-hannover.de

Die vier eingeladenen Referenten berichten sowohl aus der rechtlichen Praxis, erläutern den Gesetzgebungsprozess und informieren über Checklisten und Hürden für Existenzgründer. Die Vortragenden sind Alexander Gebler, General Counsel der Delticom AG, deren Hauptgeschäftsbereich der Online-Reifenhandel ist, Dr. Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations Germany der Ebay GmbH, Bernhard Schröder, Regierungsdirektor im Bundesministerium der Justiz sowie Dr. Carsten Föhlisch, Leiter Recht der Trusted Shops, ein Unternehmen zur Zertifizierung von Online-Shops.

Die Veranstaltung ist kostenlos und insbesondere für Personen aus Unternehmen sehr interessant. Im Anschluss an die Vorträge und die Diskussionen besteht die Möglichkeit, mit den Referenten in Kontakt zu treten und im Gespräch wertvolle Tipps zu bekommen.


Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Martin Sebastian Haase vom Institut für Rechtsinformatik unter Telefon 0511 762 8168 oder per E-Mail unter haase@iri.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 12.11.2010


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