Saturday Morning Lecture: Was die Welt im Innersten
zusammenhält – der Teilchenbeschleuniger LHC und seine Ziele
Prof. Dr. Arnulf Quadt spricht über die Physik am Large Hadron Collider (LHC)
Seit Urzeiten fragen sich Menschen, woraus die Welt besteht und wodurch die elementaren Bausteine der Natur zusammengehalten werden. Diese Fragen werden in großen Teilchenbeschleunigeranlagen weltweit untersucht. Die größte und höchstenergetische Anlage der Welt, der Large Hadron Collider (LHC), ist im März dieses Jahres am CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, in Genf in Betrieb gegangen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. Im weiteren Verlauf der Messungen werden grundlegend neue Erkenntnisse über die Physik des Mikrokosmos erwartet. Im Vortrag sollen die Ideen der Teilchenphysik und der Messkonzepte vermittelt werden.
Arnulf Quadt ist Professor für Experimentelle Teilchenphysik am II. Physikalischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen. Er hat unter anderem in Bonn, Oxford, Hamburg, Rochester und am CERN, im Fermilab sowie am Max-Planck-Institut München geforscht. Seit Ende 2006 baut er den Forschungsbereich der Teilchenphysik an der Universität Göttingen auf.
Wann? Sonnabend, 27. November 2010, 11 Uhr
Wo? Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover, Großer Physiksaal
Web? www.maphy.uni-hannover.de
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Phys. Matthias Schlenk, Fakultät für Mathematik und Physik, unter Telefon 0511 762 2873 oder per E-Mail unter Matthias.Schlenk@aei.mpg.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 24.11.2010