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Leibniz Universität startet mit zahlreichen Bauvorhaben
ins Jahr 2011

Neujahrsempfang: Preis für exzellente Lehre geht an Dr. Mark Feuerle

Mit einem Ausblick auf die kommenden Vorhaben hat Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, den Neujahrsempfang eröffnet. Mehr als 800 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren zu der Veranstaltung am Freitag, 07. Januar 2011, geladen. Wegen der Bauarbeiten im Lichthof des Hauptgebäudes fand der Neujahrsempfang in der Hauptmensa statt. Wie jedes Jahr wurden die neuberufenen Professorinnen und Professoren vorgestellt. Außerdem wurde – mittlerweile zum dritten Mal – der Preis für exzellente Lehre verliehen. Das Schauspiel Hannover sorgte mit einer Lesung zum Thema Essen für Unterhaltung.

In seiner Neujahrsrede ging Prof. Barke vor allem auf die Herausforderungen und die Strategie der Hochschule ein. Er äußerte seine Bereitschaft, eine zweite Amtszeit anzutreten und bei Zustimmung von Hochschulrat und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur „der Leibniz Universität auch über den kommenden September hinaus zumindest bis zum Erreichen der Altersgrenze als Präsident erhalten“ zu bleiben. Als Strategie der Leibniz Universität nannte er fünf Punkte.

1) Breite in der Lehre

Eine große Universität brauche ein breites Fächerspektrum. Wichtig sei, dass das Angebot auch die notwendige Qualität besitze. „Schließungen von Studiengängen bei vorhandener Nachfrage sehe ich nicht als strategisches Entwicklungsziel an“, sagte Barke.

2) Allianzen

Eine Universität brauche strategische Kooperationen, mit anderen Hochschulen, mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft, um ihre Stärken besser darstellen zu können. In den Allianzen mit außeruniversitären Forschungsinstituten sehe Barke noch großes Entwicklungspotential. Die Kooperation mit der Wirtschaft sei auch wichtig für das Stipendienprogramm. „Ab 2011 werden wir das Programm im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten Deutschland-Stipendiums weiter führen“, so Barke.

3) Relevanz in der Forschung

„Unsere Spitzenforschung wird sich stets auf wenige Spektrallinien konzentrieren müssen“, sagte Barke und verwies auf die guten Ranking-Positionen vor allem in der Produktionstechnik, aber auch im Maschinenbau, der Optik bzw. Quantenoptik und der ganzen Physik. Chancen sieht der Präsident in der Berufung junger Professorinnen und Professoren mit viel Entwicklungspotenzial.

4) Kommunikation nach innen und außen

„Neben der internen Kommunikation über Fakultätsgrenzen hinweg, hat sich auch die Kommunikation mit der Außenwelt deutlich intensiviert“, so Barke. Als Beispiel nannte der Präsident die Vorlesungsreihe „Karriere – Köpfe – Konzerne“ und die öffentlichen Vorträge des Leibniz-Stiftungsprofessors Dr. Wenchao Li. Barke kündigte an, dass ab dem 13. Januar 2011 Vorlesungsaufzeichnungen der Universität auch bei iTunes U zu finden sind. Darüber hinaus startet die Hochschule voraussichtlich im März „Das Experiment der Woche“, bei der jede Woche ein neuer Videoclip auf der Homepage (www.uni-hannover.de) veröffentlicht wird.

5) Einheit der Leibniz Universität

Nach Ansicht des Präsidenten ist die Leibniz Universität in den vergangenen Jahren zusammengewachsen. „Diese Einheit sollten wir wahren und fördern“, sagte Barke. Die Universität habe mit dem Berufungsrecht seit Oktober 2010 ein weiteres Stück Autonomie gewonnen.

Zuvor hatte sich Barke zu den Auswirkungen des doppelten Abiturjahrgangs in Kombination mit der Aussetzung der Wehrpflicht geäußert. „Insgesamt rechnen wir damit, dass zum Wintersemester 2011/12 zwischen 35 und 45 Prozent mehr Erstsemester ein Studium an der Leibniz Universität beginnen wollen“, sagte Barke. Die Hochschule sei durch die Einrichtung von 910 zusätzlichen Studienplätzen und der Erhöhung des Lehrdeputats für Professorinnen und Professoren gut vorbereitet. Der Präsident bat um Verständnis dafür, dass es enger werde an der Universität. Er wies aber darauf hin, dass es bereits 1966 einen doppelten Abiturjahrgang gegeben habe und in den neunziger Jahren weit mehr als 30.000 junge Menschen an der Universität studiert hätten.

Die Finanzsituation der Hochschule sehe für dieses Jahr wieder erfreulicher aus, „auch wenn uns der große Sanierungsbedarf unserer Gebäude und steigende Energiekosten nach wir vor große Sorgen bereiten“. Für das Jahr 2011 sei im Haushaltsplanentwurf ein Landeszuschuss in Höhe von 225 Millionen Euro für die Leibniz Universität Hannover vorgesehen.

Anschließend ging Präsident Barke auf die geplanten Baumaßnahmen der Hochschule mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 200 Millionen Euro ein und nannte unter anderem das Testzentrum für Tragstrukturen in Marienwerder, den Neubau des Zentrums für Biomolekulare Wirkstoffforschung und des Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, den Ausbau des Sportzentrums am Moritzwinkel sowie den weiteren Vorbereitungen für den 2. Bauabschnitt in Garbsen für die Fakultät für Maschinenbau. „Grundsätzlich verfolgt die Leibniz Universität in ihrer baulichen Entwicklung das Ziel, ihre räumliche Unterbringung entlang der städtebaulichen Hochschulentwicklungsachse vom Königsworther Platz bis Garbsen-Mitte zu konzentrieren“, sagte Barke.

Preis für exzellente Lehre

Der Preis für exzellente Lehre ging in diesem Jahr an Dr. Mark Feuerle, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Historischen Seminar und zurzeit Vertreter der Professur für mittelalterliche Geschichte. Er engagiere sich seit 2007 an der Leibniz Universität in ganz besonderem Maße für eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Geschichtsstudierenden, sagte Barke bei der Ehrung des Preisträgers. Die Studierenden schätzten an Dr. Feuerle insbesondere seine innovativen Veranstaltungskonzepte, und die aktive Einbindung der Studierenden in die Lehrveranstaltungen.

Der Historiker nimmt sich Zeit: Dr. Mark Feuerles Sprechstunde ist nicht nur am Mittwoch zwischen 14 und 15 Uhr, sondern zusätzlich immer dann, „wenn die Tür geöffnet ist“. Darüber hinaus sei er stets ansprechbar, ganz gleich ob persönlich oder per E-Mail, sagen die Mitglieder des Studierendenrates Geschichte. Und das Lob reißt nicht ab: Klausuren und Hausarbeiten, so heißt es weiter, werden ausführlich und persönlich besprochen und einer konstruktiven Kritik unterzogen. Zudem sind seine Lehrveranstaltungen spannend und kurzweilig.

Aber auch inhaltlich hat Dr. Mark Feuerle, der seit 2009 den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte vertritt, einiges verändert. So gestaltete er das Grundlagenmodul für Geschichtswissenschaft neu, indem er erstmals eine Kombination aus Ringvorlesung und Seminaren anbot. Außerdem sind seine Seminare klar auf die Forschung ausgerichtet. Einige haben bereits zu studentischen Publikationen geführt.

Die Lehrkommission schloss sich der Meinung der Studierenden an. Das Gremium, dem zwei Professoren, zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter, zwei Studierende sowie zwei Beschäftigte aus Technik und Verwaltung angehören, hat sich entschieden, Mark Feuerle den Preis für exzellente Lehre zu verleihen. „Gute Lehre sollte auch immer das Ergebnis guter Forschung sein“, sagte der Wissenschaftler.

Mehr über den Preisträger erfahren Sie auf der Internetpräsenz des Historischen Seminars unter: www.hist.uni-hannover.de/lehrende/feuerle/




Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Jessica Lumme, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter lumme@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 07.01.2011


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