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Beruf mit Zukunft: Leibniz Universität bildet akademische
Sprachtherapeutinnen und -therapeuten aus

Studium qualifiziert für Arbeit in Kindergärten, Praxen, Kliniken und Schulen

Immer mehr Kinder, Erwachsene und ältere Menschen benötigen Sprachförderung und Sprachtherapie – der Bedarf an gut ausgebildeten Expertinnen und Experten nimmt stetig zu. Jetzt hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zwei Studiengänge an der Leibniz Universität Hannover geprüft und anerkannt. Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Bachelor Sonderpädagogik mit dem Profil Sprache und Kommunikation (B.A.) und Master Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie (M.A.) können künftig eine Kassenzulassung beantragen und im Bereich der Sprachtherapie arbeiten.

Die Leibniz Universität Hannover ist bundesweit die vierte Universität, die dieses berufsqualifizierende und geprüfte Studium anbietet. Diesen Erfolg möchten das Institut für Sonderpädagogik und die Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie mit einem Festakt sowie einem Symposium am Freitag, 21. Januar 2011, im Institut für Sonderpädagogik, Schloßwender Str. 1, 30159 Hannover, feiern. Der Festakt beginnt um 13 Uhr mit einer kurzen Ansprache der Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Weiterbildung, Prof. Gabriele Diewald, sowie weiteren Grußworten unter anderem von Prof. Rolf Werning, Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Bettina Lindmeier, Geschäftsführende Leitung des Instituts für Sonderpädagogik, Prof. Martin Ptok, ärztlicher Direktor der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie Prof. Ulrike Lüdtke und Dr. Christiane Miosga, Leitung der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie. Im Anschluss daran ist ein Symposium mit Workshops zu unterschiedlichen Aspekten der Sprachtherapie geplant. Mehr darüber unter www.uni-hannover.de/symposium .

Das Profil Sprache und Kommunikation des Bachelors Sonderpädagogik qualifiziert für das Arbeitsfeld der Sprachförderung in Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen. Dazu gehört auch die Anwendung von Verfahren zur Erfassung der Sprachkompetenz von Kindern in der Schuleingangsphase unter besonderer Berücksichtigung der Kinder mit Migrationshintergrund. Ein weiterer Aspekt ist die Unterstützung von und die Kooperation mit Kinderärztinnen und -ärzten, Gesundheitsämtern, Schulbehörden, Eltern, Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrern.

Die Studierenden erwerben umfangreiche theoretische und praktische Kenntnisse in typischen Lehr- und Lernsituationen im Bereich Sprache. Gleichzeitig befassen sie sich mit Konzepten der vorschulischen Sprachförderung und –therapie. Neben sprachtherapeutischen Praxen, Kindergärten, Förderschulen und Grundschulen besteht für die Studierenden unter anderem die Möglichkeit eines Praktikums im Hörzentrum Hannover (HZH) oder im Cochlear Implant Centrum (CIC) "Wilhelm-Hirte“.

Mit erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie können die Absolventinnen und Absolventen als Therapeutinnen und Therapeuten im gesamten Feld der Sprachförderung und –therapie in allen Störungsbereichen sprachtherapeutisch arbeiten. Sie sind Experten für alle Formen von Sprach-, Sprech-, Redefluss-, Stimm- und Schluckstörungen. Durch eine enge Kooperation mit der Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der MHH erhalten sie Einblick in medizinische Diagnostik- und Behandlungsverfahren bei Stimm- und Hörstörungen. Das Studium ist forschungsorientiert, im Rahmen einer internationalen Ausrichtung bestehen Kooperationen mit und Kontakte zu renommierten Universitäten im Ausland.

Die Studienstruktur wurde mit dem Deutschen Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) unter Berücksichtigung der Anforderungen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) an Studiengänge der akademischen Sprachtherapie abgestimmt. Wer einen Bachelorabschluss in Sonderpädagogik mit dem Profil Sprache und Kommunikation hat, kann ab sofort eine Teilzulassung für die Bereiche entwicklungsbedingte Störungen sowie Sprachstörungen bei hochgradiger Schwerhörigkeit und Cochlear-Implantat-Versorgung beantragen. Nach dem Masterabschluss Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sprach- und Kommunikationstherapie kann eine Vollzulassung für sämtliche Störungsbereiche der gesamten Lebensspanne beantragt werden.

Studienstart ist jeweils zum Wintersemester; der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Bewerbungen sind bis zum 15. Juli eines Jahres möglich. Voraussetzung ist neben dem Abitur ein sonderpädagogisches Vorpraktikum oder eine vergleichbare Erfahrung in der Arbeit mit Menschen, die von Beeinträchtigungen oder Behinderungen betroffen sind. Auslandssemester und Promotion nach Studienabschluss sind möglich.




Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl. Päd. Jana Pflughoft vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17397/19748 oder per E-Mail unter jana.pflughoft@ifs.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Presseinformation vom 17.01.2011


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