Termintipp: Auftakt der Veranstaltungsreihe „Leibniz Forum
Hannover“
"Jüdisch-christliche Wurzeln“? Zur gegenwärtigen politischen Diskussion
Die Rede des Bundespräsidenten Christian Wulff am Tag der Deutschen Einheit hat die Debatte über die "jüdisch-christlichen Wurzeln“ des Wertekanons der bundesrepublikanischen Kultur wieder aufleben lassen. Experten wollen das Thema am Freitag, 28. Januar 2011, um 18.00 Uhr im Historischen Museum öffentlich diskutieren. Der Eintritt ist frei. Die Podiumsdiskussion ist Auftakt des Leibniz Forums Hannover, einer Veranstaltungsreihe der Leibniz-Stiftungsprofessur zu aktuellen Fragestellungen. Die Vorträge richten sich ausdrücklich an die interessierte Öffentlichkeit in der Stadt und Region.
Wann? Freitag, 28. Januar 2011, 18.00 bis 20.00 Uhr
Wo? Historisches Museum am Hohen Ufer, Pferdestraße 6, 30159 Hannover
Web www.uni-hannover.de/leibniz-stiftungsprofessur
Programmübersicht „Jüdisch-christliche Wurzeln“? Zur gegenwärtigen politischen Diskussion
Begrüßung
Prof. Dr. Wenchao Li, Leibniz-Stiftungsprofessur
Vortrag
Prof. Dr. jur. Christian Waldhoff, Staats- und Kirchenrechtler, Universität Bonn: Inwieweit können „jüdisch-christliche Wurzeln“ des Grundgesetzes und der deutschen Rechtsordnung in die gegenwärtige politische Diskussion einbezogen werden?
Diskussion
Prof. Dr. phil. Dr. theol. Peter Antes, Religionswissenschaftler und Theologe, Leibniz Universität Hannover
Dr. Naika Foroutan, Leiterin des Volkswagen-Forschungsprojektes „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle – Heymat“, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. jur. Ulrich Haltern, Jurist, Leibniz Universität Hannover und Käte Hamburger Kolleg der Universität Bonn
Prof. Dr. Almut Shulamit Bruckstein Çoruh, Leiterin von ha’atelier – Werkstatt für Philosophie und Kunst, Jerusalem und Berlin
Moderation
Reinhard Bingener, evangelischer Theologe, politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Wenchao Li von der Leibniz-Stiftungsprofessur an der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762 17539 oder per E-Mail unter li@lsp.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 20.01.2011