Vom staatlichen Gedenken zum individuellen Erinnern?
"1989“ und der Umgang mit den NS-Verbrechen
Podiumsdiskussion bei 2. Internationalen Bergen-Belsen Konferenz
Wie haben Überlebende der nationalsozialistischen Konzentrationslager nach 1945 den Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen geprägt – und inwieweit haben ihre individuellen Erinnerungen nach 1989 an Raum gewonnen? Diese Frage steht im Zentrum der 2. Internationalen Bergen-Belsen Konferenz, zu der vom 3. bis 5. Februar 2011 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und den USA in Hannover und Bergen-Belsen zusammenkommen.
Vier Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin aus Deutschland, den Niederlanden und den USA laden innerhalb der Tagung für Donnerstag, 3. Februar 2011, zu einer Podiumsdiskussion zum Thema 'Vom staatlichen Gedenken zum individuellen Erinnern? "1989“ und der Umgang mit den NS-Verbrechen' ein. Mit dem Versterben der letzten Zeitzeugen sind Überlebende der NS-Verbrechen in Medien und Öffentlichkeit so präsent wie nie zuvor. Ist dies eine Folge der politischen Wende von "1989“? Wie haben sich die Aufgaben von Staat, Verbänden und Gedenkstätten seitdem verändert? Welche Rolle spielt in Zukunft die globale und europäische Erinnerung für die Zivilgesellschaft?
Wann? Donnerstag, 3. Februar 2011, 19.30 Uhr
Wo? Leibnizhaus, Holzmarkt 5, 30159 Hannover
Web www.erinnerte-gemeinschaften.uni-hannover.de
Die Tagung steht im Kontext des Forschungsprojektes "Erinnerte Gemeinschaften: Zwangs- und Zufallsgemeinschaften des Konzentrationslagers und Displaced Persons-Camps Bergen-Belsen seit Kriegsende“. Dieses Kooperationsprojekt des Historischen Seminars der Leibniz Universität Hannover und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Celle wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
Hinweis an die Redaktionen
Interessierte Journalisten sind zur Tagung und zur Podiumsdiskussion herzlich eingeladen und werden gebeten, sich bei Stephanie Billib anzumelden, entweder per Telefon unter 05141 93355 14 oder per E-Mail unter Stephanie.Billib@stiftung-ng.de.
Für weitere Informationen steht Ihnen das Kooperationsprojekt „Erinnerte Gemeinschaften“, Historisches Seminar der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon 0511 762 4972 oder per E-Mail unter erinnerte.gemeinschaften@googlemail.com gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 24.01.2011