Leibniz Universität Hannover koordiniert
Forschungspartnerschaften mit Afrika
Neun Nachwuchswissenschaftler werden von der VolkswagenStiftung gefördert
Viele hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler in Afrika unterstützen durch ihre Forschung die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in ihrer Region. Jedoch bestehen oft nicht ausreichend Möglichkeiten, diese Forschungsvorhaben entsprechend zu unterstützen und langfristig umzusetzen. Vor diesem Hintergrund koordiniert das Institut für Biologische Produktionssysteme der Leibniz Universität Hannover Forschungspartnerschaften mit dem subsaharischen Afrika im Bereich "Natürliche und biologische Ressourcen“. Die eigenverantwortlich von den afrikanischen Wissenschaftlern entwickelten Forschungsprojekte werden von der VolkswagenStiftung gefördert. Mentoren von deutschen und afrikanischen Forschungsinstitutionen unterstützen die Postdocs in ihren Vorhaben und ermöglichen den Zugang zu internationalen wissenschaftlichen Netzwerken. Zusätzlich kann ein Postdoc Partner von einer deutschen Universität in das Projekt mit eingebunden werden.
Von insgesamt 20 hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlern, die ihre Forschungsprojekte auf der Konferenz "Natural Resources 2010“ im vergangenen Oktober in Hannover präsentiert hatten, wurden nun neun Kandidaten ausgewählt. Die Postdocs aus insgesamt sieben afrikanischen Ländern erhalten Forschungsstipendien von insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro. Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie unter: www.gem.uni-hannover.de/naturalresources2010.html
Innerhalb der Forschungspartnerschaft untersucht nun beispielsweise Dr. Naalamle Amissah von der University of Ghana die genetische und biochemische Diversität der Heilpflanzenarten Croton membranacaeus und Cryptolepsis sanguinolenta. Dabei arbeitet sie eng mit dem Institut für Pflanzengenetik der Leibniz Universität Hannover zusammen.
Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Hartmut Stützel vom Institut für Biologische Produktionssysteme, Fachgebiet Systemmodellierung Gemüsebau, unter Telefon 0511 762 2634 oder per E-Mail unter stuetzel@gem.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Presseinformation vom 01.03.2011